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Datenschutz und deine Daten

Erfahre, wohin Dateiinhalte bei der Benennung gehen, welche Daten auf deinem Gerät bleiben und wie du optionale Nutzungsdaten steuerst.

ReferenzAktualisiert 22. Sept. 2026

NameQuick 3 läuft auf Mac und Windows. Wohin deine Dateiinhalte für die Benennung gelangen, hängt vom gewählten Analyseweg ab. Lokale Speicherung, optionale Nutzungsdaten sowie Lizenz- und Update-Prüfungen sind davon getrennt. Hier erfährst du, welche Unterschiede für deine Entscheidung wichtig sind.

Wohin gehen deine Dateiinhalte?#

Managed

Dein GerätNameQuick EU-Cloud

Self-Managed · Cloud-API

Dein GerätGewählter Anbieter

Lokale Modelle

Dein GerätOllama · LM Studio · MLX

Managed#

Mit Managed sendest du Inhalte an den Verarbeitungsdienst von NameQuick. Die Verarbeitung findet in der EU-Cloud statt; die Inhalte werden nicht für KI-Training verwendet.

Laut der Datenschutzerklärung werden Uploads verschlüsselt übertragen und in einem privaten temporären Speicher abgelegt. Aus diesem Verarbeitungsspeicher von NameQuick werden sie nach der Verarbeitung gelöscht, spätestens nach 24 Stunden. Diese Frist betrifft den Verarbeitungsspeicher von NameQuick und ist keine pauschale Zusage zu möglichen Sicherheitsprotokollen aller beteiligten Dienstleister.

Self-Managed mit Cloud-API-Schlüssel#

Verwendest du einen eigenen API-Schlüssel für OpenAI, Anthropic, Gemini, OpenRouter oder einen benutzerdefinierten Anbieter, gehen die vorbereiteten Inhalte direkt von deinem Computer dorthin. Für die Benennung wird dabei nichts an NameQuick gesendet.

Je nach Datei und Anbieter können diese Inhalte extrahierter Text, Bilder oder die Datei selbst sein. „Vorbereitet“ bedeutet also nicht automatisch, dass ausschließlich Text übertragen wird.

Für die weitere Verarbeitung gelten die Bedingungen des gewählten Anbieters. Beispielsweise unterscheiden die Nutzungsbedingungen der Gemini API zwischen bezahlter und unbezahlter Nutzung. Kostenlose Angebote können andere Bedingungen zur Datennutzung haben. OpenRouter und benutzerdefinierte Server können Inhalte nach ihren eigenen Regeln an weitere Dienste weiterleiten.

Achtung

Achte bei einer benutzerdefinierten Serveradresse auf die Verbindung: Mit http:// werden API-Schlüssel und Inhalte unverschlüsselt übertragen. NameQuick warnt dich davor. Hinweise zur Einrichtung findest du unter API-Schlüssel.

Lokale Modelle#

Mit einem eingerichteten lokalen Modell über Ollama, LM Studio oder MLX findet die Analyse für die Benennung auf deinem Gerät statt. Die Inhalte werden dafür nicht an einen Cloud-Anbieter geschickt.

Das bedeutet nicht, dass NameQuick grundsätzlich ohne Internetverbindungen auskommt. Die Installation von Engines, das Herunterladen von Modellen, Lizenzprüfungen und Updates nutzen weiterhin das Internet. Nach einer erfolgreichen Lizenzprüfung funktioniert deine Self-Managed-Lizenz bis zu sieben Tage offline. Für eine Benennung ohne Internet brauchst du ein bereits eingerichtetes lokales Modell. Mehr dazu findest du unter Lokale KI-Modelle.

Was bleibt auf deinem Computer gespeichert?#

DatenWo und was
API-SchlüsselIm macOS-Schlüsselbund beziehungsweise in der Windows-Anmeldeinformationsverwaltung, nicht in einer Klartextdatei
Lokale Bibliothek, Suchindex, VerlaufAuf deinem Gerät. Sie können Dateinamen, Pfade und weitere dateibezogene Informationen enthalten.

Lokale Verarbeitung heißt deshalb nicht, dass nach einer Analyse keine Informationen mehr vorhanden sind.

Öffnest du Verlauf und wählst Verlauf löschen…, entfernst du die gespeicherten Umbenennungsbelege. Für diese aufgezeichneten Aktionen kannst du die Änderungen anschließend nicht mehr über den Verlauf rückgängig machen. Die Funktion ist keine allgemeine Bereinigung sämtlicher lokal gespeicherter Daten. Weitere Informationen findest du unter Rückgängig machen und Verlauf.

Optionale Nutzungsdaten steuern#

Öffne EinstellungenDaten & Datenschutz. Mit Anonyme Nutzungsdaten teilen legst du fest, ob du optionale Diagnosedaten übermittelst.

Hinweis in der App

„Hilft, NameQuick mit anonymer Diagnose zu verbessern. Dateinamen, Pfade oder Inhalte werden nie gesendet.“

Diese Aussage bezieht sich auf die Nutzungsdiagnose, nicht auf Dateiinhalte, die du mit einem Cloud-Modus zur Benennung sendest. Die Diagnose enthält technische Werte und eine Installationskennung.

Ob die Option anfangs eingeschaltet ist, hängt davon ab, wie du NameQuick installiert hast. Beim direkten Download ist sie standardmäßig aktiv. Bei einer Installation aus einem App-Store ist deine ausdrückliche Zustimmung erforderlich. Deine Auswahl bleibt erhalten.

Häufige Fragen#

Verlässt bei Scans nur lokal erkannter Text meinen Computer?

Nein. NameQuick führt nicht grundsätzlich vor jedem Upload eine lokale Texterkennung durch. Bei Managed und bei Cloud-API-Schlüsseln liest das Modell gescannte Seiten aus den Seitenbildern. Gehe bei Scans deshalb nicht davon aus, dass nur lokal erkannter Text deinen Computer verlässt.

Ändert die Inhaltssuche, wo analysiert wird?

Nein. Die lokale Indexierung für die Inhaltssuche ist ein eigener Vorgang und von der Benennungsanalyse getrennt. Wo die Analyse für einen Dateinamen stattfindet, richtet sich nach deinem Analyseweg, nicht danach, ob du die Inhaltssuche verwendest.

Verbindet sich NameQuick mit lokalem Modell gar nicht mehr?

Doch. Zur Nutzung von NameQuick gehören Lizenz- beziehungsweise Kontoprüfungen und Update-Prüfungen. Sie sind von der Dateianalyse und den optionalen Nutzungsdaten getrennt. Ein lokales Modell bedeutet deshalb nicht, dass keinerlei Verbindungen zu NameQuick stattfinden. Entscheidend für die Übertragung deiner Dateiinhalte zur Benennung bleibt der gewählte Analyseweg.

Welchen Modus wähle ich für sensible Dateien?

Für Inhalte, die dein Gerät nicht verlassen dürfen, solltest du lokale Modelle in Betracht ziehen. Prüfe dabei auch die Vorgaben deiner Organisation.

Nutzt du einen Cloud-API-Schlüssel, bevorzuge bezahlte Angebote, deren Bedingungen zu deinen Anforderungen passen. Ein bezahlter Zugang ersetzt nicht die Prüfung dieser Bedingungen; bei Diensten, die Inhalte weiterleiten, solltest du auch die beteiligten Anbieter berücksichtigen.

Teste deinen Ablauf zuerst mit Kopien. Prüfe vorgeschlagene Dateinamen immer, bevor du sie übernimmst, unabhängig davon, welchen Modus du verwendest. Rechtliche Details findest du in der Datenschutzerklärung.