Notar, Handelsregister und Gewerbeamt kosten einmalig ein paar hundert Euro. Teurer wird es danach: Buchhaltung, Jahresabschluss und Steuererklärungen kommen jedes Jahr. Der Rechner zeigt beides.
ca. 537 €
Das Stammkapital ist kein Kostenpunkt: Es bleibt im Unternehmen. Vor der Eintragung müssen 12.500 € auf dem Geschäftskonto eingezahlt sein.
Klassisch mit Steuerberater
4.150 € bis 7.760 €
Buchhaltung, Jahresabschluss und Steuererklärungen beim Steuerberater, IHK, Konto
Mit Heft All-in
3.138 € bis 3.748 €
249 € pro Monat: Bücher & Meldungen plus Jahresabschluss und Steuererklärungen, vom Steuerberater unterschrieben. Geplanter Preis, noch auf der Warteliste.
Notar: Er beurkundet den Gesellschaftsvertrag oder das Musterprotokoll, meldet die Gesellschaft zum Handelsregister an und übermittelt die Daten elektronisch. Die Gebühren richten sich nach dem Gerichts- und Notarkostengesetz (GNotKG) und dem Geschäftswert. Bei einer eigenen Satzung beträgt der Geschäftswert mindestens 30.000 Euro, beim Musterprotokoll ist es das Stammkapital.
Handelsregister: Das Amtsgericht berechnet die Eintragung nach der Handelsregistergebührenverordnung. Seit dem 1. Juni 2025 kostet die Ersteintragung einer GmbH oder UG 225 Euro, mit Sacheinlagen 360 Euro. Beim Musterprotokoll ist sie nicht günstiger.
Gewerbeanmeldung und Finanzamt: Die Gewerbeanmeldung kostet je nach Gemeinde etwa 15 bis 60 Euro. Danach schickt das Finanzamt den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung, den Sie über ELSTER abgeben. Die wirtschaftlich Berechtigten tragen Sie ins Transparenzregister ein.
Stammkapital: Es ist kein Kostenpunkt, sondern bleibt im Unternehmen. Bei der GmbH muss vor der Anmeldung mindestens ein Viertel jedes Anteils und insgesamt mindestens 12.500 Euro eingezahlt sein, bei der UG das ganze Stammkapital.
Eine GmbH oder UG muss vom ersten Tag an doppelt buchen, jedes Jahr einen Jahresabschluss aufstellen, ihn offenlegen und Körperschaft-, Gewerbe- und Umsatzsteuererklärungen abgeben. Dazu kommen die monatlichen Umsatzsteuer-Voranmeldungen. Beim Steuerberater kostet das eine kleine GmbH oft 4.000 bis 7.000 Euro im Jahr, also ein Vielfaches der Gründung.
Auch die Gründung selbst wird gebucht: Notar- und Registerkosten sind Betriebsausgaben der GmbH, soweit der Gesellschaftsvertrag sie ihr zuweist. Wie einzelne Vorgänge in SKR03 und SKR04 gebucht werden, zeigen unsere Buchungsbeispiele.
Ab dem ersten Tag führt der Agent die Bücher Ihrer neuen GmbH. Sie geben frei.
Mit Heft richtet ein KI-Agent die Buchhaltung bei der Gründung ein: Kontenrahmen, Eröffnungsbilanz, Gründungskosten und der Fragebogen zur steuerlichen Erfassung. Danach bucht der Agent Bank und Belege, bereitet jede Meldung vor und fragt Sie auf dem Handy, bevor etwas abgegeben wird.
Für Notar, Handelsregister und Gewerbeanmeldung zahlen Sie bei einer UG mit Musterprotokoll meist einige hundert Euro, bei einer GmbH mit eigener Satzung eher 700 bis 1.000 Euro. Das Stammkapital ist kein Kostenpunkt; es bleibt als Vermögen in der Gesellschaft. Teurer als die Gründung sind die laufenden Kosten für Buchhaltung, Jahresabschluss und Steuererklärungen.
Bei höchstens drei Gesellschaftern und einem Geschäftsführer, wenn Sie am Muster nichts ändern (§ 2 Abs. 1a GmbHG). Der Notar rechnet dann mit dem Stammkapital als Geschäftswert statt mit mindestens 30.000 Euro, deshalb ist es günstiger. Für Regeln zu Stimmrechten, Vinkulierung oder mehrere Geschäftsführer brauchen Sie eine eigene Satzung.
Die GmbH darf die Gründungskosten nur tragen, wenn der Gesellschaftsvertrag das festlegt. Im Musterprotokoll ist das bis 300 Euro vorgesehen, höchstens bis zur Höhe des Stammkapitals. Was darüber hinausgeht, tragen die Gründer selbst.
Die Gründung einer UG ist etwas günstiger und geht ab 1 Euro Stammkapital. Die laufenden Kosten sind aber praktisch gleich: Beide müssen bilanzieren, einen Jahresabschluss erstellen und offenlegen. Die UG muss außerdem ein Viertel ihres Jahresüberschusses in eine Rücklage stellen, bis sie ihr Stammkapital auf mindestens 25.000 Euro erhöht und damit zur GmbH wird (§ 5a Abs. 3 und 5 GmbHG).
Vor allem Buchhaltung, Jahresabschluss und Steuererklärungen. Beim Steuerberater sind das für eine kleine GmbH oft 4.000 bis 7.000 Euro im Jahr. Dazu kommen IHK-Beitrag, Geschäftskonto und die Offenlegung beim Unternehmensregister.
Allgemeine Information und Schätzung, keine Rechts- oder Steuerberatung und kein verbindliches Angebot. Tatsächliche Notar- und Gerichtskosten hängen vom Einzelfall ab; Ihr Notar nennt Ihnen die genauen Kosten vorab. Die Preise von Heft sind geplant und können sich bis zum Start ändern.
Gebühren geprüft am 27.09.2026 durch NameQuick anhand von GNotKG und HRegGebV (Stand Dezember 2025).