Wo werden Screenshots gespeichert? Windows 11 und 10

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Bei Windows+Druck drückst du die Windows-Taste und die Druck-Taste gleichzeitig. Auf manchen Tastaturen heißt die Druck-Taste PrtScn.

Wo werden Screenshots unter Windows 11 gespeichert?

Entscheidend ist, wie du den Screenshot aufgenommen hast. Nicht jeder Tastendruck erzeugt automatisch eine Datei im selben Ordner. Suche deshalb zuerst den Aufnahmeweg in dieser Übersicht:

AufnahmewegWas passiert?Hier findest du das Bild
Windows+DruckWindows speichert einen Screenshot des gesamten Bildschirms als Datei.Standardmäßig unter Bilder > Screenshots.
DruckJe nach Einstellung landet das Bild in der Zwischenablage oder der Bildschirmausschnitt des Snipping Tools öffnet sich.In Paint einfügen oder die Snipping-Tool-Einstellungen prüfen.
Windows+Umschalt+S / Snipping ToolDer Ausschnitt wird in die Zwischenablage kopiert. Bei aktiviertem automatischem Speichern entsteht zusätzlich eine Datei.Standardmäßig unter Bilder > Screenshots, sonst im eingestellten Snipping-Tool-Ordner.
Windows+Alt+Druck / Game BarDie Game Bar speichert einen Screenshot des Spiels oder der App.Standardmäßig unter Videos > Aufnahmen.

Die Windows-Tastenkombinationen und der Speicherweg der Game Bar sind bei Microsoft beschrieben.

Für Windows+Druck öffnest du mit Windows+E den Explorer. Wähle links Bilder und öffne darin den Ordner Screenshots. Der unveränderte lokale Standardpfad lautet %USERPROFILE%\Pictures\Screenshots: Du kannst ihn in die Adressleiste des Explorers einfügen und mit Eingabe öffnen.

Ist dein Bilder-Ordner mit OneDrive gesichert oder der Screenshot-Ordner verschoben, passt dieser Standardpfad nicht. Folge dann dem tatsächlich angezeigten Bilder-Ordner und prüfe die folgenden Hinweise.

Screenshot nicht gefunden? So gehst du vor

Prüfe zuerst den Abschnitt zu deiner Tastenkombination. Erst wenn dort kein Bild auftaucht, lohnt sich die breitere Suche im Explorer.

Druck gedrückt? Prüfe zuerst die Zwischenablage

Öffne Paint über das Startmenü und drücke Strg+V. Erscheint dein Screenshot, speichere ihn über Datei → Speichern unter. Wähle PNG als Dateityp, einen Ordner, den du wiederfindest, und einen Namen wie fehlermeldung-wlan.png. Microsoft beschreibt das Einfügen von Bildschirmaufnahmen in Paint.

Die Zwischenablage ist kein normaler Screenshot-Ordner. Dass sich das Bild einfügen lässt, heißt nicht, dass bereits eine Datei gespeichert war. Erscheint nichts oder ein anderer Inhalt, ist das ebenfalls noch kein Beweis, dass der Screenshot gelöscht wurde.

Unter Einstellungen → Barrierefreiheit → Tastatur prüfst du die Option für die Druck-Taste, mit der du die Bildschirmaufnahme öffnest. Ist sie aktiviert, startet Druck den Bildschirmausschnitt, statt sofort den ganzen Bildschirm zu kopieren. Unter Windows 10 findest du die Einstellung unter Einstellungen → Erleichterte Bedienung → Tastatur.

Prüfe das automatische Speichern im Snipping Tool

Öffne Snipping Tool → … → Einstellungen. Prüfe, ob das automatische Speichern eingeschaltet ist und welcher Screenshot-Ordner dort steht. Öffne genau diesen Ordner, nicht nur den Ordner, den du bisher für Screenshots verwendet hast.

Ist die gesuchte Aufnahme noch im Snipping Tool geöffnet, sichere sie über Speichern unter. Wähle Zielordner und Dateinamen selbst. Die Snipping-Tool-Hilfe von Microsoft beschreibt beide Speicherwege.

Für die Suche zählt der Zustand bei der Aufnahme: Eine heute eingeschaltete Option beweist nicht, dass der frühere Screenshot bereits automatisch gespeichert wurde.

Schau nach, ob OneDrive deinen Bilder-Ordner sichert

Öffne über das OneDrive-Wolkensymbol → Hilfe & Einstellungen → Einstellungen den Bereich Synchronisieren und Sichern → Sicherung verwalten. Dort prüfst du, ob Bilder gesichert wird. Diese Schritte stehen in Microsofts Anleitung zur OneDrive-Ordnersicherung.

Ist die Sicherung aktiv, sieh im Explorer unter deinem OneDrive-Konto in Bilder > Screenshots nach. Entscheidend ist der Bilder-Ordner des verwendeten Kontos, nicht irgendein gleichnamiger lokaler Ordner.

Der frühere separate Schalter zum Speichern von Screenshots in OneDrive ist nicht mehr verfügbar. Heute ist dafür die Sicherung des Bilder-Ordners relevant. Schalte die Sicherung nicht eigens für die Suche aus und lösche keinen vermeintlich falschen Ordner: Du möchtest zunächst nur feststellen, wo dein Bild liegt.

Suche den Screenshot im Explorer

Beginne in Bilder, im eingestellten Snipping-Tool-Ordner oder im eben geprüften OneDrive-Ordner. Gib oben rechts ins Suchfeld zunächst Screenshot ein. Weißt du den Namen nicht, probiere nacheinander *.png und *.jpg.

Das Sternchen steht für einen beliebigen Dateinamen. Die Suche nach *.png findet also auch passend benannte Bilddateien, in deren Namen das Wort „Screenshot“ fehlt. Sie zeigt allerdings ebenso andere PNG-Bilder an. Bleibt sie erfolglos, ist damit nicht ausgeschlossen, dass du die Aufnahme in einem anderen Format gespeichert hast.

Wechsle unter Ansicht zur Symbolansicht, um die Treffer visuell zu prüfen. Findest du in den wahrscheinlichen Ordnern nichts, wähle links Dieser PC und wiederhole die Suche. So erweiterst du den Suchbereich.

Beim passenden Treffer wählst du Rechtsklick → Dateispeicherort öffnen. Damit siehst du den tatsächlichen Ordner. Microsoft erklärt die Sternchen-Suche und das Öffnen des Dateispeicherorts. Eine erfolglose Suche beweist nicht, dass die Aufnahme nie gespeichert wurde.

So änderst du den Speicherort für Screenshots

Wähle den Weg, der zu deiner Aufnahmemethode passt. Prüfe Windows+Druck und das Snipping Tool getrennt, statt nach der Änderung denselben Zielordner vorauszusetzen.

Windows+Druck: Den Screenshots-Ordner verschieben

Verwende dafür die Ordnereigenschaften, nicht nur das manuelle Verschieben einzelner Bilder:

  1. Lege einen eigenen Zielordner an, beispielsweise D:\Screenshots, wenn dein PC ein Laufwerk D: hat. Wähle sonst einen passenden Ordner auf einem vorhandenen Laufwerk.
  2. Öffne den bisherigen Bilder-Ordner. Klicke mit der rechten Maustaste auf Screenshots und wähle Eigenschaften → Pfad.
  3. Klicke auf Verschieben, wähle deinen Zielordner aus und bestätige die Auswahl. Übernimm die Änderung mit OK.
  4. Windows fragt, ob die vorhandenen Dateien ebenfalls verschoben werden sollen. Wähle Ja, um sie mitzunehmen, oder Nein, um sie am bisherigen Ort zu lassen.
  5. Erstelle mit Windows+Druck einen neuen Test-Screenshot und kontrolliere den Zielordner.

Microsoft dokumentiert diesen grundsätzlichen Weg zum Ändern persönlicher Ordnerpfade. Nutze einen eigenen Unterordner, nicht einfach den gesamten Ordner Dokumente oder die Wurzel eines Laufwerks als Ziel.

Fehlt Pfad, überprüfe, ob du den tatsächlichen Screenshots-Ordner ausgewählt hast. Brich bei einer Fehlermeldung ab, statt andere persönliche Ordner zusammenzulegen. Prüfe bei aktivem OneDrive zuerst die Ordnersicherung.

Im Snipping Tool einen anderen Ordner wählen

Öffne Snipping Tool → … → Einstellungen und wähle bei der automatischen Screenshot-Speicherung den gewünschten Zielordner. Lass das automatische Speichern eingeschaltet, wenn neue Ausschnitte dort ohne zusätzlichen Speicherschritt landen sollen.

Erstelle anschließend mit Windows+Umschalt+S einen Testausschnitt und sieh im Zielordner nach. Das prüft zugleich, ob du den richtigen Aufnahmeweg umgestellt hast. Für andere Wege, etwa die Game Bar, kontrollierst du weiterhin deren eigenen Speicherort.

Fehlt die Ordnerwahl in deiner App, nutze Speichern unter für den jeweiligen Ausschnitt. Die aktuelle Snipping-Tool-Anleitung von Microsoft beschreibt die automatische Speicherung und die manuelle Alternative.

Screenshots mit NameQuick verständlich benennen

Deine Screenshots sind gefunden. Damit du später schon am Namen erkennst, was sie zeigen, kannst du sie selbst benennen oder NameQuick 3 verwenden. Die Desktop-App für Windows und Mac liest Dateiinhalte und schlägt beschreibende Namen vor, beispielsweise wlan-fehlermeldung-router.png statt eines Zeitstempels. Das ist ein Beispiel, kein garantierter Vorschlag.

NameQuick hat eine deutsche Oberfläche. Du kannst Vorschläge vor der Anwendung prüfen und Umbenennungen unter Verlauf → Rückgängig zurücknehmen, wo verfügbar. Für einen größeren Bestand findest du außerdem eine Anleitung zum Umbenennen mehrerer Dateien.

Für neue Screenshots richtest du einen überwachten Ordner in dieser Reihenfolge ein:

  1. KI-Modus bewusst wählen. Screenshots können persönliche Daten enthalten. Managed nutzt einen EU-gerouteten Dienst ausschließlich zum Umbenennen, nicht zum Training. Self-Managed verwendet deinen eigenen Cloud-API-Schlüssel oder ein lokales Modell über Ollama beziehungsweise LM Studio. Nur beim lokalen Modell verlassen die Inhalte für die Umbenennung deinen Computer nicht. Prüfe unabhängig davon, ob du den Screenshot-Ordner mit OneDrive synchronisierst.
  2. Screenshot-Speicherort auf einen neuen, leeren Ordner einstellen. Erzeuge dort noch keine Screenshots und lege keine Dateien hinein. Verschiebe auch keine bisherigen Aufnahmen mit: Der Ordner muss leer bleiben. Den Test-Screenshot machst du erst in Schritt 5.
  3. Den leeren Ordner registrieren: Einstellungen → Ordner → Überwachte Ordner → Ordner hinzufügen.
  4. Eine Methode wählen, etwa Smart umbenennen, und sofort Zur Prüfung anhalten wählen. Achtung: Schon die Methodenwahl schaltet die Verarbeitung ein. Stelle Zur Prüfung anhalten ein, bevor irgendeine Datei ankommt.
  5. Erst jetzt neue Screenshots erzeugen. Prüfe die vorgeschlagenen Namen und wende sie anschließend an.

Die Anleitung für Überwachte Ordner erläutert die Einrichtung. Zum Aufnehmen und Finden deiner Screenshots brauchst du NameQuick nicht; dafür reichen die zuvor beschriebenen Windows-Funktionen.

Häufige Fragen zu gespeicherten Screenshots

Wo werden Screenshots unter Windows 10 gespeichert?

Mit Windows+Druck findest du sie ebenfalls unter Bilder > Screenshots, sofern der Ordner nicht umgeleitet wurde. Anders als beim aktuellen Windows-11-Snipping-Tool speicherst du im klassischen Snipping Tool unter Windows 10 ausdrücklich über Speichern. Wähle dabei Dateiname, Speicherort und Dateityp, wie in der Microsoft-Anleitung beschrieben.

Warum ist mein Ordner „Screenshots“ leer?

Möglicherweise liegt die Aufnahme nur in der Zwischenablage oder wurde in einem anderen Ordner gespeichert. Prüfe zuerst Paint mit Strg+V, dann das Snipping Tool und OneDrive wie oben beschrieben. Ein leerer Ordner allein bedeutet nicht, dass dein Screenshot verloren ist.

Wo werden Screenshots auf dem Mac gespeichert?

Standardmäßig auf dem Schreibtisch. Mit Umschalt+Befehl+5 öffnest du die Bildschirmfoto-App und prüfst unter Optionen den Speicherort. Wurde nur in die Zwischenablage aufgenommen, entsteht dort keine Datei. Das erklärt Apple Support. Weiterführend: Screenshots auf dem Mac finden und umbenennen.

Wo speichert mein Handy Screenshots?

Android mit Google Fotos: Öffne Sammlungen → Auf diesem Gerät → Screenshots, wie in der Google-Hilfe beschrieben. Verwendest du eine andere Galerie-App, prüfe dort das Screenshot-Album.

iPhone: In Fotos gespeicherte Aufnahmen findest du unter Fotos → Sammlungen → Medienarten → Bildschirmfotos. Diesen Weg beschreibt Apple Support. Hast du beim Sichern einen anderen Ort gewählt, prüfe stattdessen diesen.

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