Rechnungseingang Software 2026: Eingangsrechnungen automatisch verarbeiten

NameQuick Team··Rechnungsverarbeitung

TL;DR

  • Digitale Lösung für den Rechnungseingang: Rechnungseingang-Software sammelt und analysiert Eingangsrechnungen aus E-Mail, Uploads oder API, extrahiert Daten mittels KI-basierter OCR und bereitet sie für Buchhaltungssysteme auf. Dadurch entfällt manuelle Datenerfassung und die Fehlerquote sinkt.
  • E-Rechnungspflicht ab 2025: Seit dem 1. Januar 2025 müssen Unternehmen strukturierte elektronische Rechnungen empfangen können. Ein einfaches PDF wird rechtlich als "sonstige Rechnung" behandelt; es gelten Übergangsfristen für die Ausstellung bis 2027.
  • OCR spart Zeit und Geld: Aktuelle Vergleiche zeigen, dass moderne OCR-Software den Zeitaufwand für die Rechnungsbearbeitung auf wenige Minuten reduziert und dabei eine Genauigkeit von 95-99 % erreicht.
  • Vergleich von Tools: Bekannte Anbieter wie Candis, sevDesk, Lexware und SAP decken unterschiedliche Bedürfnisse ab; NameQuick Invoices Web bietet eine schlanke, deutsch gehostete Lösung mit XML- und OCR-Extraktion sowie DATEV-Export.
  • Praxisanleitung: Der Artikel führt Schritt für Schritt durch den optimalen Workflow für den Rechnungseingang und zeigt, wie Sie den Wechsel zur E-Rechnungspflicht mit NameQuick effizient umsetzen.

Chaos im Postfach, stapelweise Papierrechnungen auf dem Schreibtisch und manuelle Eingaben in die Buchhaltungssoftware -- viele kleine und mittelständische Unternehmen (KMU), Freelancer und Steuerberater in Deutschland kennen dieses Szenario. Nicht selten verbringen Buchhalter Stunden damit, Rechnungsnummern, Beträge und Lieferantendaten abzutippen. Fehler, Dubletten und Verzögerungen sind die Folge. Gleichzeitig zwingt die E-Rechnungspflicht ab 2025 zum Umdenken: Ab dem 1. Januar 2025 ist die elektronische Rechnung im B2B-Bereich in Deutschland verpflichtend, und einfache PDF-Dokumente gelten nicht mehr als elektronische Rechnung. Elektronische Rechnungen müssen in einem strukturierten Format ausgestellt, übermittelt und empfangen werden. Kurz gesagt: Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, den Rechnungseingang zu digitalisieren. Dieser Leitfaden erklärt, was hinter "Rechnungseingang-Software" steckt, worauf Sie bei der Auswahl achten sollten und wie Sie mit NameQuick Invoices Web den Rechnungsprozess automatisieren -- inklusive Vergleich zu anderen Anbietern wie Candis, sevDesk, Lexware und SAP.

Was ist Rechnungseingang Software?

Rechnungseingang-Software automatisiert die Verarbeitung von Eingangsrechnungen von der Erfassung bis zur Buchung. Sie vereint mehrere Funktionen, die bislang meist manuell erledigt wurden:

  1. Zentraler Eingang: Rechnungen treffen via E-Mail, Upload oder API ein und werden an einer Stelle gesammelt. Viele Systeme stellen pro Mandant eine eigene E-Mail-Adresse zur Verfügung, an die Rechnungen weitergeleitet oder von Lieferanten direkt geschickt werden können.

  2. Intelligente Datenextraktion: Die Software liest die relevanten Felder der Rechnungen aus. Bei strukturierten E-Rechnungen wie XRechnung und ZUGFeRD werden die Daten direkt aus dem XML gezogen. Bei PDFs und eingescannten Belegen kommt OCR (Optical Character Recognition) zum Einsatz. Laut aktuellen Marktanalysen verkürzt diese Automatisierung den manuellen Aufwand von durchschnittlich 2-3 Stunden pro Tag auf wenige Minuten, bei einer Genauigkeit von 95-99 %.

  3. Validierung und Dublettenprüfung: Die extrahierten Daten werden gegen Stammdaten, vorliegende Rechnungen und Buchungsregeln geprüft. Dubletten werden erkannt, Pflichtfelder kontrolliert und Abweichungen markiert. Ein Freigabeworkflow ermöglicht es, Rechnungen zu überprüfen und zu korrigieren, bevor sie in die Buchhaltung exportiert werden.

  4. Export und Integration: Nach erfolgreicher Prüfung werden die Daten an das Buchhaltungssystem oder ERP (z. B. DATEV, SAP, Lexware, sevDesk oder Microsoft Dynamics) exportiert. Viele Lösungen unterstützen DATEV-EXTF, CSV oder eine API-Integration. So können Rechnungen ohne manuelle Eingabe gebucht werden.

Warum ist das wichtig?

Manuelle Datenerfassung ist nicht nur zeitaufwändig, sondern auch fehleranfällig. Eine Rechnung über 1.000 Euro kann durch einen Zahlendreher schnell zu 10.000 Euro werden. Die E-Rechnungspflicht fordert zusätzlich, Rechnungsdaten strukturiert auszutauschen. Das Bundesfinanzministerium betont, dass durch E-Rechnungen "doppelte Arbeitsgänge und hierbei entstehende Fehler vermieden" werden. Die Digitalisierung des Rechnungseingangs ermöglicht eine "medienbruchfreie Weiterverarbeitung" und bereitet Unternehmen auf zukünftige Meldesysteme vor. Moderne Software nutzt OCR und KI, um Belege automatisch zu erfassen und zu validieren.

E-Rechnung vs. sonstige Rechnung

Eine elektronische Rechnung (E-Rechnung) ist eine Rechnung, die in einem strukturierten elektronischen Datenformat ausgestellt, übermittelt und empfangen wird und eine elektronische Verarbeitung ermöglicht. Die europäische Norm EN 16931 definiert die Anforderungen; Formate wie XRechnung oder ZUGFeRD erfüllen diese. Ein reines PDF, TIFF oder JPEG ohne strukturierten XML-Anteil gilt seit dem 1. Januar 2025 als "sonstige Rechnung". Unternehmen müssen also nicht nur in der Lage sein, E-Rechnungen zu senden, sondern vor allem E-Rechnungen zu empfangen und zu verarbeiten. Für Lieferanten bestehen Übergangsregelungen: Sie dürfen bis Ende 2026 weiterhin Papierrechnungen ausstellen; ab 2027 müssen sie E-Rechnungen senden. Trotzdem bleibt die Empfangspflicht ab Januar 2025 bestehen.

Der ideale Rechnungseingang: Workflow in vier Schritten

Die Automatisierung des Rechnungseingangs lässt sich als klarer Workflow beschreiben. Eine gute Software bildet alle Schritte ab -- vom Eingang bis zur Buchung.

1. Eingangskanäle bündeln

  • E-Mail-Weiterleitung: Legen Sie für jedes Unternehmen oder Projekt eine eigene E-Mail-Adresse an. Lieferanten senden ihre Rechnungen an diese Adresse, und das System verarbeitet die Anhänge automatisch.
  • Upload: Ziehen Sie PDF- oder Bilddateien (JPG, PNG, TIF) per Drag-and-Drop ins Web-Portal. Tools wie NameQuick bieten auch einen mobilen Upload, um Papierrechnungen direkt abzufotografieren.
  • API und XML-Import: Für XRechnung und ZUGFeRD können Sie XML-Dateien direkt importieren. Viele Tools bieten eine API für automatisierten Rechnungsversand oder Anbindung an ERP-Systeme.

2. Daten extrahieren

  • XML-First: Liegt die Rechnung als strukturiertes XML (XRechnung, ZUGFeRD) vor, werden die Daten direkt ausgelesen. NameQuick erzielt hier eine Genauigkeit von 99,9 % bei der Feldauslesung.
  • OCR und KI: PDF-Rechnungen und Scans werden per Texterkennung analysiert. Moderne KI-basierte OCR erkennt Zeilenpositionen, Mengen, Einzelpreise und Mehrwertsteuercodes. Confidence-Scores zeigen an, wie sicher die Erkennung war.
  • Validierung: Die extrahierten Daten werden gegen Stammdaten (z. B. Lieferanten, Konten, Kostenstellen) geprüft. Pflichtfelder wie Rechnungsnummer, Datum und Beträge werden validiert. Abweichungen werden zur Korrektur markiert.

3. Freigabe und Dublettenprüfung

  • Review-Queue: Alle Rechnungen, die einer Prüfung bedürfen, werden in eine Übersicht eingestellt. Dubletten werden automatisch erkannt und als solche markiert.
  • Freigaberegeln: Je nach Unternehmensgröße können Sie einfache Freigaben (z. B. Vier-Augen-Prinzip) oder komplexere Workflows einrichten (Erfasser, Prüfer, Freigabe durch Kostenstellenleiter). Einige Systeme bieten Freigaben per App, was den Prozess beschleunigt.

4. Export und Archivierung

  • Exportformate: Gute Tools bieten verschiedene Exportformate wie DATEV-EXTF, CSV oder eine direkte Übermittlung an ERP-Systeme (z. B. SAP, Microsoft, Lexware).
  • Archivierung: Rechnungen müssen revisionssicher archiviert werden. Die Software sollte GoBD-konforme Archivierung und DSGVO-Compliance sicherstellen. Audit-Logs dokumentieren jeden Verarbeitungsschritt.

Durch diesen Workflow entfallen manuelle Erfassungsaufgaben, Fehler durch Tippen werden reduziert, und Rechnungen stehen schneller für den Vorsteuerabzug zur Verfügung. Die zentralisierte Archivierung erleichtert Betriebsprüfungen und vermeidet verlegte oder verlorene Belege.

Worauf Sie bei der Softwareauswahl achten sollten

Es gibt zahlreiche Tools für den Rechnungseingang, von All-in-One-ERP-Modulen bis zu spezialisierten Cloud-Anbietern. Die folgenden Kriterien helfen Ihnen, die passende Lösung zu finden.

1. E-Rechnungsfähigkeit und Formatunterstützung

Da seit 2025 nur strukturierte elektronische Rechnungen als E-Rechnungen gelten, muss Ihre Software die Formate XRechnung und ZUGFeRD unterstützen. Prüfen Sie, ob das System XML-Dateien korrekt ausliest und ob es auch hybride ZUGFeRD-Rechnungen (PDF + XML) verarbeiten kann. Ein Tool sollte zugleich unstrukturierte Formate (PDF, Bild) per OCR erfassen -- wichtig für Übergangsphasen und ausländische Lieferanten.

2. Extraktionsqualität: OCR, KI und Zeilenebene

Nicht jedes OCR-Tool bietet den gleichen Leistungsumfang. Einige extrahieren nur Kopf- und Fußdaten, andere erfassen auch Zeilenpositionen, Mengen, Artikelnummern und Steuercodes. Wenn Sie detaillierte Kostenanalysen, Projektabrechnungen oder automatisches PO-Matching benötigen, wählen Sie eine Software mit Zeilenextraktion und KI-gestützter Fehlerkorrektur. Achten Sie auf angegebene Genauigkeiten und ob Confidence-Scores ausgewiesen werden.

3. Erfassungsarten und Benutzerfreundlichkeit

Eine effiziente Lösung bietet mehrere Erfassungswege: E-Mail-Forwarding, Upload, Mobile-App, API und ggf. einen Lieferanten-Upload. Außerdem sollte die Oberfläche übersichtlich sein -- insbesondere für Nutzer ohne IT-Fachkenntnisse. Für Steuerberater ist eine Mandantenverwaltung wichtig, bei der jedes Mandat eine separate Inbox hat.

4. Dublettencheck und Workflowsteuerung

Die Software sollte doppelt eingereichte Rechnungen erkennen. Flexible Workflows ermöglichen unterschiedliche Freigabeschritte und Rollen (z. B. Erfassung, Prüfung, Freigabe). Prüfen Sie, ob Sie Workflows selbst konfigurieren können oder auf vordefinierte Schritte beschränkt sind.

5. Integration und Export

Achten Sie auf eine DATEV-Schnittstelle (DATEV-EXTF) -- besonders wichtig für Steuerberater und Unternehmen, die DATEV Rechnungswesen oder DATEV Unternehmen Online nutzen. Prüfen Sie, ob das Tool direkte Schnittstellen zu ERP-Systemen wie SAP, Lexware, sevDesk, Microsoft Dynamics oder QuickBooks bietet. Offene APIs erleichtern die Integration in bestehende Prozesse.

6. Compliance und Hosting

GoBD-konforme Archivierung und DSGVO-Compliance sind in Deutschland Pflicht. Erkundigen Sie sich, wo die Software gehostet wird (z. B. Server in Deutschland oder EU) und welche Sicherheitszertifikate vorliegen. Audit-Logs, Zugriffsrechte und sichere Datenübertragung (SSL/TLS) sind obligatorisch.

7. Kosten und Skalierbarkeit

Preismodelle variieren: Einige Anbieter rechnen pro Benutzer ab, andere pro Dokument oder nutzen pauschale Kontingente. Prüfen Sie, ob es zusätzliche Setup-Gebühren gibt. Für wachsende Unternehmen ist eine skalierbare Lösung wichtig, die steigende Volumina ohne überproportionale Kosten bewältigt.

Rechnungseingang-Software im Vergleich

Um Ihnen die Auswahl zu erleichtern, stellen wir gängige Tools vor. Dieser Vergleich erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, zeigt aber die Unterschiede zwischen etablierten Anbietern und schlankeren Lösungen.

AnbieterZielgruppeLeistungsumfangVor- und Nachteile
CandisMittelständische Unternehmen, SteuerberaterCloud-Plattform mit OCR-Erkennung, Freigabeworkflow, DATEV-Export. Integration mit DATEV Unternehmen Online.Leistungsstarkes Workflow-Management, guter Support. Höhere Kosten pro Dokument, teilweise unübersichtliche Oberfläche.
sevDeskFreelancer und KleinstunternehmenBuchhaltungs-Software mit Rechnungsstellung, Banking, OCR für Belege, E-Rechnung-Unterstützung.Einfache Bedienung, GoBD-konform, günstiger Preis. Eingeschränkte Zeilenextraktion, weniger Anpassungsmöglichkeiten.
LexwareKleine bis mittlere UnternehmenBuchhaltung, Warenwirtschaft und Lohn in verschiedenen Paketen. Lexware bietet Belegerfassung und DATEV-Schnittstelle.Umfangreiche lokal installierbare Lösung, ausgereift für deutsche Anforderungen. Installation und Updates erforderlich, eingeschränkte Cloud-Funktionalität.
SAP (z. B. S/4HANA, Business One)Mittelstand bis GroßunternehmenVollwertiges ERP mit integrierter Eingangsrechnungsbearbeitung, Workflows, Archivierung.International erprobt, skalierbar, mehrsprachig, zahlreiche Module. Hohe Implementierungskosten, komplexe Bedienung.
NameQuick Invoices WebKleinunternehmer, Selbstständige, SteuerberaterCloud-basierte Lösung mit XML-First-Strategie, OCR für Scans, Review-Queue, Dublettenprüfung, DATEV-EXTF-Export und CSV. Gehostet in Deutschland (GoBD/DSGVO).Schneller Einstieg ohne Installation, hochpräzise Extraktion (99,9 % bei XML), kostenloses Starter-Kontingent, preiswerte Pakete. Noch wenige Integrationen (z. B. kein volles ERP), Workflow-Funktionen im Ausbau.

Jeder Anbieter adressiert einen anderen Bedarf. Kleine Betriebe schätzen einfache Tools wie sevDesk, während größere Firmen mit komplexen Freigaben SAP nutzen. NameQuick positioniert sich als leichtgewichtige, aber leistungsfähige Lösung für KMU und Buchhaltungsdienstleister, die schnell auf die E-Rechnungspflicht reagieren wollen.

So automatisieren Sie Ihren Rechnungseingang mit NameQuick: Schritt-für-Schritt-Anleitung

Der Einsatz von NameQuick Invoices Web lässt sich in wenigen Schritten umsetzen. Im Folgenden führen wir Sie durch den Prozess.

1. Workspace anlegen und Postfach einrichten

Nach der Registrierung legen Sie einen Workspace für Ihr Unternehmen oder jeden Mandanten an. NameQuick generiert zu jedem Workspace eine eindeutige E-Mail-Adresse (z. B. firma@eingang.namequick.com). Leiten Sie Rechnungen an diese Adresse weiter oder teilen Sie sie Ihren Lieferanten mit. Alternativ können Sie Rechnungen per Drag-and-Drop hochladen.

2. Rechnungen erfassen

  • PDF und Bilder: Ziehen Sie PDF-Dateien oder Fotos von Papierrechnungen direkt ins Browserfenster. NameQuick erkennt den Dateityp und startet die Extraktion.
  • XML-Import: Für XRechnung und ZUGFeRD laden Sie die XML-Datei hoch. Bei ZUGFeRD reicht auch das PDF; NameQuick extrahiert automatisch den eingebetteten XML-Teil.
  • API (ab Team-Plan): In höheren Tarifen bietet NameQuick eine API, über die Sie Rechnungen aus anderen Systemen automatisiert einspielen können.

3. Automatische Datenextraktion

Der Kern von NameQuick ist die datenorientierte Extraktion:

  • XML-First-Strategie: Liegt ein strukturierter XML-Anhang vor, wird er priorisiert. So erreicht NameQuick eine Feldauslesegenauigkeit von 99,9 % und verarbeitet Rechnungen in weniger als drei Sekunden.
  • OCR für PDFs: Bei PDFs ohne XML wird der Text extrahiert; bei gescannten oder fotografierten Belegen kommt eine eigene OCR-Engine zum Einsatz. Modernste KI erkennt auch komplexe Layouts und extrahiert Zeileninformationen (Artikelbeschreibungen, Mengen, Einzelpreise, Steuersätze). Confidence-Scores zeigen die Zuverlässigkeit der Extraktion an.

4. Review-Queue und Dublettenprüfung

Alle Rechnungen landen zunächst in der Review-Queue. Hier können Sie die extrahierten Felder prüfen, bei Bedarf korrigieren und zusätzliche Informationen hinterlegen:

  • Dubletten: Hat der Lieferant eine Rechnung doppelt geschickt, wird sie erkannt und markiert. So vermeiden Sie doppelte Buchungen.
  • Freigaben: Kleinere Teams können Rechnungen mit einem Klick freigeben. Für größere Firmen (Team-Plan) ist ein mehrstufiges Freigabesystem im Aufbau.
  • Stammdaten: Ordnen Sie Rechnungen Kostenstellen, Konten oder Projekten zu. NameQuick lernt mit und schlägt passende Konten vor.

5. Export

Nach der Freigabe exportieren Sie die Daten in Ihr Buchhaltungssystem:

  • DATEV-EXTF: Standard für Steuerberater und Unternehmen in Deutschland. NameQuick erzeugt eine exportierbare Datei, die Sie in DATEV Rechnungswesen oder DATEV Unternehmen Online importieren können.
  • CSV: Universelles Format für den Import in ERP-Systeme wie SAP, Lexware, sevDesk oder eigene Lösungen.
  • API: In höheren Tarifen können Sie die Daten via API abholen oder automatisiert an Ihr System schicken.

6. Archivierung und Compliance

NameQuick archiviert alle Rechnungen GoBD-konform. Änderungen und Exporte werden in einem Audit-Log dokumentiert. Daten werden DSGVO-konform auf Servern in Deutschland gespeichert. Bei einer Betriebsprüfung können Sie alle Belege mit wenigen Klicks bereitstellen.

7. Preismodelle

NameQuick bietet drei Tarife:

  • Starter: 50 Rechnungen pro Monat gratis. Ideal für Freelancer oder testweise Nutzung.
  • Core: Bis zu 200 Rechnungen pro Monat, inkl. DATEV-EXTF-Export. Für kleine Unternehmen und Steuerberater.
  • Team: Bis zu 1.000 Rechnungen pro Monat. Enthält Benutzerrollen und priorisierten Support. Geeignet für wachsende Unternehmen und größere Kanzleien.

Alle Tarife bieten unbegrenzte Benutzer und Mandanten. Der einfache Einstieg ohne lange Vertragslaufzeiten und die deutsche Infrastruktur machen NameQuick besonders attraktiv für Unternehmen, die die E-Rechnungspflicht erfüllen möchten.

E-Rechnungspflicht 2025: Warum jetzt der richtige Zeitpunkt ist

Das Jahr 2025 markiert einen Wendepunkt in der deutschen Rechnungswelt: Seit dem 1. Januar 2025 ist die elektronische Rechnung im B2B-Bereich verpflichtend. Unternehmen müssen E-Rechnungen empfangen und verarbeiten können; sie dürfen keine Zustimmung des Empfängers mehr einholen, um eine E-Rechnung zu senden. Die gesetzliche Grundlage schuf das Wachstumschancengesetz vom 27. März 2024.

Warum diese Pflicht? Das Bundesfinanzministerium erklärt, dass E-Rechnungen die Digitalisierung der Wirtschaft fördern, doppelte Erfassungsarbeiten vermeiden und erhebliche Einsparpotenziale schaffen. Zudem bildet die E-Rechnung die technische Grundlage für ein zukünftiges elektronisches Meldesystem für Umsatzsteuerdaten. Dieses Meldesystem wird in Deutschland und der EU voraussichtlich bis Ende dieses Jahrzehnts implementiert.

In der Übergangszeit gilt:

  • Empfangspflicht ab 2025: Unternehmen müssen E-Rechnungen empfangen und verarbeiten können.
  • Ausstellungspflicht in Stufen: Während 2025 und 2026 dürfen Rechnungen noch als "sonstige Rechnung" (Papier oder PDF) versendet werden, solange sie ordnungsgemäß sind. Ab 2027 müssen auch Lieferanten E-Rechnungen ausstellen, außer bei Kleinbetragsrechnungen oder vereinfachten Fällen.
  • Ausnahmen: Kleinunternehmer und Rechnungen unter 250 Euro sind von der Pflicht befreit, ebenso B2C-Umsätze und bestimmte steuerfreie Leistungen.

Viele Unternehmen sehen in der Pflicht zunächst einen Aufwand. Doch wer frühzeitig auf ein strukturiertes digitales Rechnungsmanagement umstellt, profitiert von Effizienzgewinnen und vermeidet spätere Engpässe. Tools wie NameQuick, Candis oder SAP helfen, die Regelungen einzuhalten und gleichzeitig Kosten zu sparen. Insbesondere Steuerberater sollten ihre Mandanten jetzt vorbereiten, um 2025 nicht vom digitalen Wandel überrollt zu werden.

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Fazit

Die Verarbeitung von Eingangsrechnungen ist oft ein lästiger, aber zentraler Prozess im Rechnungswesen. Mit der E-Rechnungspflicht ab 2025 wird es zwingend erforderlich, eingehende Rechnungen digital und strukturiert zu verarbeiten. Rechnungseingang-Software automatisiert die Erfassung, Extraktion, Validierung und Archivierung von Rechnungen und reduziert den manuellen Aufwand deutlich. Moderne OCR-Lösungen erreichen eine Genauigkeit von bis zu 99 % und extrahieren sogar Zeilenpositionen.

Bei der Auswahl einer Lösung sollten Sie auf E-Rechnungsfähigkeit, OCR-Qualität, Benutzerfreundlichkeit, Dublettenprüfung, Integration, Compliance und Kosten achten. Bekannte Anbieter wie Candis, sevDesk, Lexware und SAP bedienen unterschiedliche Segmente; NameQuick Invoices Web punktet mit einer schlanken, cloudbasierten Lösung für kleine und mittelgroße Unternehmen und Steuerberater, inklusive DATEV-Export und deutscher Datenhaltung.

Wer heute seinen Rechnungseingang digitalisiert, profitiert nicht nur von schnellen Prozessen und geringerer Fehlerquote, sondern erfüllt auch die gesetzlichen Anforderungen der E-Rechnungspflicht. Nutzen Sie die Übergangszeit bis 2027, um Ihre Abläufe zu modernisieren. Digitale Prozesse schaffen Freiräume -- für fokussiertes Arbeiten und für das Wachstum Ihres Unternehmens.

FAQ: Häufige Fragen zur Rechnungseingang-Software und E-Rechnungspflicht

Was ist der Unterschied zwischen E-Rechnung und PDF-Rechnung?

Eine E-Rechnung ist eine Rechnung im strukturierten elektronischen Format nach EN 16931, z. B. XRechnung oder ZUGFeRD. PDFs ohne strukturierte Daten gelten seit 2025 als "sonstige Rechnungen".

Müssen Kleinunternehmer E-Rechnungen ausstellen?

Kleinunternehmer sind zwar von der Ausstellungspflicht befreit, müssen jedoch E-Rechnungen empfangen und verarbeiten können, wenn ihre Lieferanten sie senden.

Brauche ich eine Leitweg-ID für B2B-Rechnungen?

Eine Leitweg-ID ist nur für Rechnungen an öffentliche Auftraggeber (B2G) notwendig. Für B2B-Rechnungen wird keine Leitweg-ID benötigt; Sender und Empfänger vereinbaren das Übertragungsformat.

Welche Formate gelten als E-Rechnung?

Formate, die der europäischen Norm EN 16931 entsprechen, z. B. XRechnung, ZUGFeRD oder Factur-X. Auch EDI-Verfahren können zulässig sein, wenn die Daten extrahierbar und interoperabel sind.

Wie viele Rechnungen kann ich kostenlos mit NameQuick verarbeiten?

Im Starter-Tarif können Sie bis zu 50 Rechnungen pro Monat gratis verarbeiten. Der Core-Tarif umfasst 200 Rechnungen pro Monat und die Team-Version 1.000 Rechnungen.

Was passiert mit meinen Daten?

NameQuick hostet Daten in Deutschland, erfüllt GoBD- und DSGVO-Vorgaben und protokolliert Änderungen in einem Audit-Log. Sie haben jederzeit Zugriff und können Rechnungen revisionssicher archivieren.

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