GetMyInvoices Alternative 2026: Vergleich mit NameQuick Invoices Web

NameQuick Team··Vergleich

TL;DR

  • GetMyInvoices ist eine etablierte Plattform, die Rechnungen automatisch von über 10 000 Online-Portalen und E-Mail-Postfächern herunterlädt. Sie bietet eine breite API-Integration und automatisiert viele Arbeitsschritte, erfordert aber das Hinterlegen von Zugangsdaten und die Pflege der Portalkonnektoren.

  • NameQuick Invoices Web setzt auf das "E-Mail- und Upload-First"-Prinzip: Sie leiten Rechnungen an eine dedizierte Adresse weiter oder laden Dateien hoch. Die Software extrahiert die Rechnungsdaten (XML-basiert, PDF-Texterkennung und OCR) mit einem Konfidenzwert, erkennt Duplikate und exportiert DATEV-EXTF-Dateien.

  • Portal-Crawling wirkt auf den ersten Blick komfortabel, birgt jedoch Pflegeaufwand: Integrationen brechen, wenn sich Login-Verfahren ändern. Reddit-Entwickler berichten, dass bestehende Tools oft an geänderten Websites scheitern und sensible Passwörter benötigen.

  • NameQuick Invoices Web ist GoBD- und DSGVO-konform, in Deutschland gehostet und eignet sich für kleinere Unternehmen, die ihre Rechnungen ohnehin per E-Mail erhalten. Die Preise beginnen bei 9 EUR pro Monat für 50 Rechnungen.

  • Dieser Vergleich analysiert Funktionen, Portale, Preisgestaltung, Vor- und Nachteile und gibt Tipps, wann welche Lösung für Sie die bessere Wahl ist.

Einführung: Warum nach Alternativen suchen?

Als Freelancer oder kleines Unternehmen kennen Sie die Herausforderung: Rechnungen trudeln aus Amazon-Käufen, Telekom-Verträgen oder SaaS-Abos ein. Sie müssen Rechnungsdaten in Ihre Buchhaltungssoftware übertragen, den Überblick behalten und Belege revisionssicher archivieren. Tools wie GetMyInvoices.com versprechen, diese Arbeit zu automatisieren. Dennoch suchen viele Nutzer nach GetMyInvoices Alternativen, weil sie mit folgenden Punkten hadern:

  • Portal-Crawling ist fehleranfällig: Jedes Online-Portal (zum Beispiel Amazon, PayPal oder Easybill) hat eigene Login-Mechanismen und captcha-Schutz. Wenn sich die Portalseite ändert, bricht der Connector; Entwickler auf Reddit weisen darauf hin, dass "Integrationen brechen, wenn sich Websites ändern". Es müssen ständig neue Passwörter oder 2FA-Codes hinterlegt werden.

  • Datenschutz und Compliance: Viele Anwender möchten ihre sensiblen Zugänge nicht an Drittanbieter weitergeben. Außerdem verlangt die DSGVO eine transparente Datenverarbeitung. GetMyInvoices ist zwar GoBD-konform, aber das Hinterlegen von Passwörtern bleibt heikel.

  • Kosten: Die Preisstruktur von GetMyInvoices wird mit steigendem Rechnungsvolumen schnell teuer. Dazu kommt, dass nicht jeder Freiberufler alle Funktionen, wie Bankabgleich oder Workflows, benötigt.

  • Spezialisierte Buchhaltungssoftware: Wer bereits DATEV, Lexware, BuchhaltungsButler oder OrgaMAX nutzt, benötigt eventuell nur eine schlanke Lösung für den Import von Eingangsrechnungen. In diesem Umfeld treten Tools wie NameQuick Invoices Web oder invoicefetcher als Alternativen hervor.

Dieser Artikel basiert auf recherchierten Fakten aus offiziellen Quellen und neutralen Foren sowie eigenen Erfahrungen aus der Buchhaltungspraxis. Er soll Ihnen dabei helfen, die Vor- und Nachteile dieser beiden Lösungen zu verstehen und zu entscheiden, ob Sie bei GetMyInvoices bleiben oder zu NameQuick Invoices Web wechseln.

Was macht GetMyInvoices? -- Funktionen und Arbeitsweise

GetMyInvoices ist eine cloudbasierte Buchhaltungssoftware, die Rechnungen automatisch aus diversen Quellen sammelt. Die Plattform wirbt damit, Rechnungen aus über 10 000 Online-Portalen, E-Mail-Postfächern, mobilen Apps und anderen Quellen herunterzuladen. Einmal mit einem Portal verbunden, durchsucht die Software regelmäßig (standardmäßig wöchentlich) nach neuen Dokumenten und importiert sie ins Dashboard. Die wichtigsten Merkmale sind:

  1. Automatisches Herunterladen von Rechnungen: Laut dem Produkttext lädt GetMyInvoices Ihre Rechnungen automatisch von über 10 000 Portalen und Postfächern herunter. Unterstützt werden neben gängigen E-Commerce-Portalen wie Amazon auch Telekommunikationsanbieter, Hosting-Provider, PayPal, Microsoft, Social-Media-Plattformen und viele mehr. Ergänzend gibt es Apps für Desktop und Mobilgeräte, damit Sie unterwegs Belege fotografieren können.

  2. Portal-Interfaces mit einmaliger Anmeldung: Das Unternehmen verspricht, dass Sie "nur einmal Ihre Online-Portale verknüpfen" müssen und neue Rechnungen automatisch importiert werden. Passwörter lassen sich über Passwortmanager oder Passkeys hinterlegen. Für Portale mit Zwei-Faktor-Authentisierung gibt es spezielle Lösungen; laut FAQ kann GetMyInvoices 2FA-Codes "vollständig automatisch" verarbeiten.

  3. AI-basiertes OCR und Dokumentenmanagement: Die Software liest die Rechnungsdaten mit KI-basierter Texterkennung und strukturiert sie für die weitere Verarbeitung. Anschließend können Sie die Belege prüfen, genehmigen und bezahlen.

  4. Export und Integrationen: GetMyInvoices bietet Schnittstellen zu DATEV und anderen Buchhaltungssoftwares (wie Lexware, BuchhaltungsButler, Billomat und OrgaMAX). Der Export erfolgt als DATEV-Format, CSV oder über APIs. Zudem gibt es eine eigene API und Zapier-Anbindungen für individuelle Workflows.

  5. Erweiterte Funktionen für größere Unternehmen: Neben dem reinen Rechnungsimport gibt es Module für Rechnungsfreigabe, Banktransaktionen, Workflow-Automatisierung und Kreditkartenabrechnungen. Diese richten sich eher an mittelständische und größere Unternehmen.

Das Problem mit Portal-Crawling

Während GetMyInvoices bei der Automatisierung Vorreiter ist, hat das Konzept des Portal-Crawlings inhärente Schwächen:

1. Zerbrechliche Integrationen

Jede Schnittstelle zu einem Portal ist eine Art "Web-Scraper" oder API-Integration. Sobald sich das Layout ändert oder ein neues Captcha hinzukommt, muss der Anbieter die Anbindung anpassen. In einem Reddit-Thread erläutert ein Entwickler, dass viele Werkzeuge, die Rechnungen automatisch herunterladen, "immer wieder Probleme haben, weil sich die Websites ändern". Diese Aussage verdeutlicht, dass Portal-Crawling ständige Wartung erfordert. Aus Sicht der Anwender führt das zu verzögerten oder fehlenden Downloads von Eingangsrechnungen.

2. Passwortmanagement und Sicherheitsbedenken

Damit GetMyInvoices Ihre Rechnungen abholen kann, müssen Sie Ihre Zugangsdaten (und in manchen Fällen 2FA-Tokens) zentral speichern. Zwar unterstützt die Software Passwortmanager und Passkeys, dennoch bleibt die Übergabe sensibler Login-Daten an einen Drittanbieter ein Risiko. Für sicherheitsbewusste Unternehmen und DSGVO-konforme Prozesse ist das ein wichtiger Aspekt.

3. Fehlende Portale und Verzögerungen

Auch bei über 10 000 unterstützten Portalen fehlt vielleicht genau der Anbieter, bei dem Sie monatlich einkaufen. Laut FAQ können Nutzer zwar neue Portale vorschlagen; das Unternehmen integriert täglich 10-15 neue Portale und prüft Anfragen innerhalb von zwei bis drei Wochen. Wer kurzfristig Rechnungen braucht, muss jedoch warten.

4. Unübersichtliche Preisstruktur

GetMyInvoices bietet verschiedene Tarife mit gestaffeltem Volumen und Zusatzfunktionen. Für Freelancer mit wenigen Eingangsrechnungen können die Kosten pro Beleg hoch erscheinen. Zudem bezahlen Sie für Funktionen (z. B. Workflows, Bankabgleich), die viele Kleinunternehmer nicht nutzen. Wettbewerber wie invoicefetcher, Billomat oder Easybill haben in ihren Preisplänen häufig eine einfachere Struktur.

NameQuick Invoices Web: Der andere Ansatz

NameQuick Invoices Web (auch "NameQuick Invoice" genannt) verfolgt einen komplett anderen Weg: Die Software verzichtet auf Portal-Crawling. Stattdessen fasst sie eingehende Rechnungen aus E-Mail und Datei-Uploads in einem zentralen Posteingang zusammen. Der Slogan "Invoice chaos in, DATEV-ready out" bringt den Kern auf den Punkt. Die wichtigsten Merkmale:

E-Mail-Weiterleitung und Datei-Upload

Jedes Workspace erhält eine eigene E-Mail-Adresse (z. B. workspace-id@app.namequick.app), an die Sie Rechnungen weiterleiten können. Ob PDFs, Bilder (PNG, JPG), XRechnung-XML oder ZUGFeRD -- alle Formate werden verarbeitet. Alternativ lassen sich Dateien per Drag-and-drop hochladen. Das erspart das Verwalten von Passwörtern für Online-Portale.

XML-First-Parsing und OCR

Die Software setzt auf einen dreistufigen Extractor:

  • Für elektronische Rechnungen (XRechnung, ZUGFeRD) übernimmt sie die XML-Daten nahezu fehlerfrei. Der interne Konfidenzwert liegt bei 99 %.

  • Bei PDFs ohne eingebetteten Text extrahiert das System die Texte direkt aus dem PDF und erzielt 85 % Genauigkeit.

  • Für gescannte Bilder verwendet NameQuick eine eigene OCR-Engine. Scans erreichen rund 62 % Erkennungssicherheit und werden im Anschluss über einen KI-Modus (z. B. Gemini) verfeinert.

Zu jedem erkannten Feld (Rechnungsnummer, Datum, Betrag, Umsatzsteuer) wird ein Konfidenzwert angezeigt. Falls ein Wert unter der Schwelle liegt, kann der Nutzer ihn im Prüfungsbereich korrigieren.

Review-Queue mit Duplikaterkennung

Im dritten Schritt präsentieren NameQuick Invoices Web die extrahierten Rechnungsdaten in einer Review-Queue. Hier prüfen Sie, ob alle Pflichtfelder vollständig sind, ob Bruttopreis und Umsatzsteuer plausibel zusammenpassen und ob die Rechnung bereits erfasst wurde. Duplikate werden automatisch erkannt. Die Software speichert das Originaldokument unveränderlich und trackt sämtliche Änderungen im Audit-Trail -- ein wichtiger Punkt für GoBD-Compliance.

Export nach DATEV und CSV

Nach der Freigabe exportieren Sie die Rechnungen wahlweise als CSV oder DATEV EXTF. Der DATEV-Export ist entscheidend, weil die meisten deutschen Steuerberater dieses Format verlangen. NameQuick erstellt pro Beleg einen Datensatz, der direkt in DATEV importiert werden kann. Für einfache Abläufe genügt der CSV-Export, der sich in andere Accounting Software (wie Lexware oder sevDesk) importieren lässt.

Rechtssicherheit und Hosting in Deutschland

NameQuick Invoices Web betont die Einhaltung der GoBD-Regeln (Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung) und die DSGVO-Konformität. Die Daten werden in deutschen Rechenzentren gespeichert und die Originale unveränderlich archiviert.

Preisgestaltung

Die Tarife von NameQuick sind übersichtlich. Starter kostet 9 EUR pro Monat und beinhaltet 50 Rechnungen/Monat sowie CSV-Export. Core für 19 EUR pro Monat umfasst 200 Rechnungen/Monat, DATEV-Export und drei Arbeitsbereiche. Team für 39 EUR pro Monat erlaubt 1 000 Rechnungen und unbegrenzte Workspaces. Alle Pläne können monatlich gekündigt werden, es gibt keine versteckten Kosten.

Feature-Vergleich: GetMyInvoices vs. NameQuick Invoices Web

KriteriumGetMyInvoicesNameQuick Invoices Web
Anbindung von Online-PortalenUnterstützt über 10 000 Online-Portale; einmalige Anmeldung, wöchentliche SynchronisationKeine Portal-Integrationen; Rechnungen gelangen per E-Mail-Weiterleitung oder Upload
RechnungsquellenPortale (Amazon, PayPal, Telekom), E-Mail, Desktop-App, Mobile-AppE-Mail (dedizierte Adresse pro Workspace), Upload von PDF/JPG/PNG/XML (XRechnung, ZUGFeRD)
Datenextraktion & OCRKI-basierte Texterkennung; liest Rechnungsdaten aus PDFs und E-MailsXML-First-Parsing mit 99 % Genauigkeit, direkte PDF-Textextraktion (~85 %) und OCR (~62 %); Konfidenz-Werte pro Feld
Review-FunktionenGenehmigungsworkflows, Zahlungsfreigaben, Bankabgleich, Workflows für größere UnternehmenReview-Queue mit Duplikaterkennung; Korrektur der Felder und Audit-Trail
Export & IntegrationenDATEV-Export, CSV, API & Zapier, Integrationen mit Lexware, BuchhaltungsButler, Billomat, sevDesk etc.DATEV EXTF-Export und CSV; keine Portalanbindungen, aber API für individuelle Integrationen (in Planung)
PreisgestaltungStaffelpreise je nach Rechnungsvolumen und Funktionsumfang; zusätzliche Kosten für Bankabgleich und Workflow-ModuleEinheitliche Tarife: Starter (50 Rechnungen, 9 EUR/Monat), Core (200 Rechnungen, 19 EUR/Monat), Team (1 000 Rechnungen, 39 EUR/Monat)
ZielgruppeFreelancer bis größere Unternehmen, die viele Portale nutzenKleine Unternehmen und Freelancer, die Rechnungen per E-Mail erhalten und einen schnellen DATEV-Export brauchen
DSGVO/GoBDGoBD-konform; Speicherung der Zugangsdaten erfordert VertrauenGoBD- & DSGVO-konform; Daten werden in Deutschland gehostet
Besondere StärkenBreite Portalanbindung, mobile Apps, modulare WorkflowsSchnelle Einrichtung ohne Portalzugänge, hoher XML-Erkennungsgrad, transparente Konfidenz-Werte
SchwächenWartungsintensive Portalkonnektoren, potenzielle Sicherheitsbedenken, komplexe PreisstrukturKein automatisches Crawling von Portalen (Sie müssen Rechnungen selbst weiterleiten), begrenztes Funktionsspektrum

Preisvergleich

Die Preisfrage spielt bei der Wahl der passenden Buchhaltungssoftware eine große Rolle. Hier ein Beispiel für einen Monat mit 150 Eingangsrechnungen:

  • GetMyInvoices: Das Portal verlangt nach aktuellem Stand für 150 Rechnungen monatlich einen Tarif im Bereich "Professional" (Preise variieren je nach Funktionsumfang). Hinzu kommen mögliche Gebühren für zusätzliche User, Bankabgleich oder API-Zugriff. Für größere Unternehmen mag das attraktiv sein, für kleinere eher teuer.

  • NameQuick Core: Mit 19 EUR pro Monat verarbeitet der Core-Plan bis zu 200 Rechnungen und bietet den DATEV-Export. Wer weniger als 50 Rechnungen bearbeitet, kommt mit dem Starter-Plan (9 EUR) aus. Die Kosten steigen nur, wenn Ihr Volumen wächst, es gibt keine Zusatzmodule.

  • invoicefetcher: Ein häufig genannter Mitbewerber in Foren wie DATEV-Community und OMR. Invoicefetcher arbeitet ähnlich wie GetMyInvoices, indem es Portale crawlt und Rechnungen automatisch in die Buchhaltung überträgt. Die Preise liegen oft niedriger, doch auch hier bestehen dieselben Schwächen bei Portalanbindungen. Erwähnenswert ist, dass invoicefetcher als SaaS seit Jahren stabil läuft und mit Tools wie Lexware, Easybill und Billomat verknüpft werden kann; hier lohnt sich der Blick, wenn Sie bei einem Portal-Crawling-Ansatz bleiben möchten.

Wann ist GetMyInvoices die bessere Wahl?

Trotz der genannten Probleme bleibt GetMyInvoices für bestimmte Szenarien sinnvoll:

  1. Viele Rechnungsquellen aus Portalen: Wenn Ihr Unternehmen 30 oder mehr Portale nutzt, etwa im E-Commerce, Digital-Marketing (Facebook-Ads, Google-Ads), SaaS-Abos und Lieferanten, wäre die manuelle Weiterleitung über E-Mail umständlich. GetMyInvoices sammelt Rechnungen automatisch, darunter auch von Social-Media-Plattformen -- ein Bereich, in dem NameQuick keine Integration bietet.

  2. Komplexe Workflows und Team-Freigaben: Mittelständische Firmen mit mehreren Abteilungen benötigen Freigabe-Workflows, mehrstufige Genehmigungen und Bankabgleich. GetMyInvoices bietet diese Funktionen inklusive API, Zapier-Connectoren und Apps. In solchen Fällen kann der Preis gerechtfertigt sein.

  3. Integration in bestehende ERP-Landschaften: Falls Ihre Buchhaltung auf BuchhaltungsButler, OrgaMAX, Lexware oder SAP basiert und Sie bereits APIs oder fertige Integrationen nutzen, liefert GetMyInvoices eine All-in-One-Lösung. Für sehr hohe Volumina kann es zudem günstige Enterprise-Tarife geben, die hier nicht im Detail betrachtet werden.

Wann passt NameQuick Invoices Web besser?

Viele Freiberufler und kleinere Unternehmen erhalten den Großteil ihrer Rechnungen per E-Mail. Für sie sind die Vorteile von NameQuick klar:

  1. Einfache Einrichtung: Kein Portal-Crawling, keine Passwortverwaltung. Sie aktivieren einen Workspace, erhalten eine E-Mail-Adresse und leiten alle Eingangsrechnungen dahin weiter. Alternativ ziehen Sie PDFs und Fotos per Drag-and-drop hoch. In fünf Minuten sind Sie startbereit -- ideal für Small Businesses ohne IT-Abteilung.

  2. Hohe Genauigkeit bei E-Rechnungen: Ab 2025 gilt in Deutschland die Pflicht, E-Rechnungen im Format ZUGFeRD oder XRechnung empfangen zu können. NameQuick Invoices Web nutzt das XML-Format direkt und erreicht laut eigener Aussage 99 % Erkennungsgenauigkeit. Fehleranfällige Datenübertragungen entfallen.

  3. Transparente Preise: Mit 9 EUR bis 39 EUR pro Monat lassen sich die Kosten einfach kalkulieren. Es gibt keine versteckten Gebühren für weitere Benutzer oder Funktionen.

  4. DSGVO-konforme Verarbeitung: Für Datenschutz-bewusste Branchen (z. B. Steuerberatung, Gesundheitswesen) ist es beruhigend, dass die Daten in Deutschland gespeichert und die Originale unveränderlich archiviert werden.

  5. Kombinierbar mit anderen Tools: Sollten Sie doch Portale crawlen wollen, können Sie NameQuick als Review- und Export-Schicht über invoicefetcher, Easybill oder Billomat nutzen. In diesem hybriden Setup sammeln Sie die Belege via invoicefetcher und reichen sie anschließend zur Prüfung an NameQuick weiter. So nutzen Sie die Stärken beider Welten.

Invoice chaos in, DATEV-ready out

NameQuick Invoice extracts, reviews, and exports invoices for your accountant.

Fazit

GetMyInvoices und NameQuick Invoices Web verfolgen unterschiedliche Ansätze zur Automatisierung des Rechnungseingangs. GetMyInvoices ist ein mächtiges Management-Tool mit Portalanbindungen, Workflows, API-Integrationen und erweitertem Funktionsumfang -- ideal für Unternehmen mit vielen Rechnungsquellen. Allerdings bezahlen Sie mit erhöhter Komplexität, Wartungsaufwand und höheren Preisen.

NameQuick Invoices Web hingegen setzt konsequent auf den E-Mail-/Upload-Ansatz, vermeidet die Probleme des Portal-Crawlings und punktet mit hoher Genauigkeit bei E-Rechnungen, klaren Preisen und DSGVO-konformem Hosting. Für Freelancer, Start-ups und kleinere Teams, die überwiegend per E-Mail beliefert werden, bietet es eine moderne und schlanke Alternative.

Wer weiterhin auf Portal-Crawling setzen möchte, sollte invoicefetcher als weiteren Anbieter prüfen -- besonders wenn viele Kunden in der DATEV-Community oder OMR positive Erfahrungen berichten. Für Anwender, die lediglich Rechnungen automatisch erfassen und per DATEV-Datei exportieren wollen, ist NameQuick Invoices Web jedoch eine echte GetMyInvoices Alternative.

FAQ

1. Kann ich GetMyInvoices und NameQuick parallel nutzen?

Ja, Sie können beide Tools kombinieren. Nutzen Sie GetMyInvoices (oder invoicefetcher) zum Sammeln aus Online-Portalen und leiten Sie die heruntergeladenen PDFs an NameQuick Invoices Web weiter, um die Rechnungsdaten zu extrahieren und als DATEV-Datei zu exportieren. So profitieren Sie von den Stärken beider Systeme.

2. Unterstützt NameQuick Invoices Web API-Integrationen?

Die öffentlich zugänglichen Informationen fokussieren sich auf E-Mail-Weiterleitung und DATEV-Export. Eine REST-API ist laut Roadmap geplant, damit Sie Rechnungsdaten automatisiert abrufen und in andere Buchhaltungsprozesse integrieren können. Aktuell können Sie CSV-Dateien exportieren und in Drittsoftware importieren.

3. Was passiert mit Papierbelegen?

Sie können Papierbelege scannen (z. B. mit Ihrem Smartphone) und die JPEG/PNG-Dateien an den NameQuick-Workspace schicken. Die OCR-Engine extrahiert die relevanten Felder; bei schlechter Qualität erhalten Sie einen niedrigen Konfidenzwert und können die Daten manuell anpassen.

4. Ist invoicefetcher besser als GetMyInvoices?

Invoicefetcher arbeitet wie GetMyInvoices über Portal-Crawling, ist aber günstiger und flexibler in der API-Anbindung. Welcher Dienst besser ist, hängt von Ihren Anforderungen ab. In Foren wird invoicefetcher häufig als kostengünstige Alternative genannt. Beide Dienste haben die gleichen Schwächen: Sie benötigen Zugangsdaten zu den Portalen, und Integrationen können brechen.

5. Wie funktioniert der DATEV-Export bei NameQuick?

Nach der Freigabe der Rechnungsdaten können Sie mit wenigen Klicks eine DATEV EXTF-Datei generieren. Diese enthält die benötigten Felder (Belegnummer, Belegdatum, Nettobetrag, Steuerbetrag, Kostenstelle). Sie laden die Datei anschließend in Ihre DATEV-Software oder geben sie Ihrem Steuerberater weiter. Alternativ steht der CSV-Export zur Verfügung.

6. Ersetzt NameQuick Invoices Web eine vollwertige Buchhaltungssoftware?

Nein. NameQuick konzentriert sich auf die Erfassung und Extraktion von Eingangsrechnungen. Funktionen wie Angebots- und Rechnungsstellung, Mahnwesen oder Steuerreporting bietet das Tool nicht. Für diese Aufgaben benötigen Sie weiterhin Software wie Lexware, Easybill, Billomat oder sevDesk. NameQuick kann jedoch als Vorstufe dienen und die Rechnungsdaten sauber aufbereiten.

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