Dokumentenverwaltung privat am Mac: Der einfache Weg

NameQuick Team··Papierloses Büro

TL;DR

  • Privat heißt einfach: DMS-Software ist für Unternehmen mit Workflows, Rechtevergabe und Audit-Trails gedacht. Für zu Hause reicht eine smarte Ordnerstruktur plus Texterkennung.
  • Mac-native statt Server-Monster: Enterprise-DMS und self-hosted Open-Source-Systeme sind mächtig, aber für Einzelpersonen meist Overkill. NameQuick nutzt stattdessen die vorhandenen macOS-Werkzeuge – Finder, Tags und Spotlight.
  • KI-gestütztes Umbenennen: NameQuick liest PDF- und Bildinhalte per OCR und erstellt sinnvolle Dateinamen. Du nutzt Templates oder freie Prompts und sparst dir das manuelle Taggen und Verschieben.
  • Automatische Organisation: Watch Folders, Regeln und Finder-Tags bringen deine Ablage in kürzester Zeit auf Vordermann. Die Dateien bleiben lokal auf deinem Mac – kein Cloud-Zwang.
  • Einrichtung in 30 Minuten: Mit einem Dokumentenscanner (oder dem iPhone) und NameQuick baust du deine private Dokumentenverwaltung in einer halben Stunde auf. Die 7-Tage-Testphase und eine BYOK-Lifetime-Lizenz für 38 USD machen den Einstieg einfach.

Kennst du das auch?

Der Downloads-Ordner quillt über, deine Steuerunterlagen verstecken sich irgendwo zwischen alten Fotos, und in der Ecke liegt ein Schuhkarton voller Rechnungen. Wenn du „dokumentenverwaltung privat" googelst, landest du schnell bei Enterprise-Lösungen oder einer endlosen Liste selbst gehosteter DMS-Systeme. Doch als Mac-Nutzer brauchst du weder einen Server noch ein klobiges Enterprise-DMS. Du brauchst Ordnung, Texterkennung und einen Helfer, der das Umbenennen für dich übernimmt.

Dieser Artikel zeigt dir, wie du deine Dokumentenverwaltung am Mac privat und pragmatisch umsetzt. Wir gehen die üblichen Optionen durch, erklären, warum die meisten davon zu groß geschnitten sind, und bauen anschließend Schritt für Schritt eine schlanke Lösung auf – mit Finder, macOS-Tags und NameQuick.

Was heißt Dokumentenverwaltung privat? Und warum überhaupt?

Ein Dokumentenmanagementsystem (DMS) ist streng genommen eine IT-Lösung zur Verwaltung digitaler Dokumente und ihrer Prozesse. Im Unternehmenskontext geht es dabei um Workflows, Versionierung, Freigaben, Volltextsuche und revisionssichere Archivierung. Im privaten Umfeld gelten dieselben Prinzipien, nur in deutlich kleinerem Maßstab: Rechnungen, Verträge, Arztbriefe und Steuerbelege sollen schnell auffindbar und verlässlich abgelegt sein.

Warum lohnt sich das zu Hause? Drei Gründe:

  • Du sparst Zeit. Mit einem systematischen Ansatz findest du wichtige Dokumente in Sekunden, statt Ordner manuell zu durchsuchen.
  • Du schützt deine Unterlagen. Digitale Kopien überstehen Umzug, Feuer und Wasserschaden – solange du Backups einrichtest.
  • Du bist vorbereitet. Wenn die Steuererklärung, ein Versicherungsfall oder ein Arztbesuch einen Beleg braucht, hast du ihn griffbereit.

Im Kern bedeutet private Dokumentenverwaltung also nichts anderes als: Ordnung schaffen und die Suche nach relevanten Dokumenten vereinfachen. Kein Enterprise-Feature-Set nötig.

Welche Optionen gibt es?

Die Recherche nach „dokumentenverwaltung privat" liefert ein Sammelsurium aus Softwareklassen. Hier ein kurzer Überblick, bevor wir die für Mac-Nutzer sinnvollste Variante herausfiltern.

Enterprise-DMS

Unternehmen setzen auf DMS-Software wie DocuWare, M-Files oder ELO, um komplexe Workflows, Versionierung, revisionssichere Archivierung und teamübergreifende Zusammenarbeit abzubilden. Zu den Features zählen Metadatenverwaltung, Volltextsuche, Workflow-Automatisierung, Rollen- und Rechtekonzepte. Für einen Privatanwender ist das fast alles unnötig: Du hast weder komplexe Freigaben noch Team-Workflows, und du brauchst keine mehrschichtige Rechtevergabe für den eigenen Haushalt.

Selbst gehostete Open-Source-Systeme

Projekte wie Paperless-ngx, Mayan EDMS oder SeedDMS sind bei Techies beliebt. Sie bieten Volltextsuche, Metadaten, automatisches Tagging und eine Web-Oberfläche. Du kannst sie auf einem NAS, einem Raspberry Pi oder einem lokalen Server laufen lassen. Diese Lösungen sind leistungsfähig und kostenlos – aber sie erfordern Einrichtung, Wartung und Backups auf Infrastruktur-Niveau. Docker Compose, PostgreSQL, Redis und regelmäßige Updates gehören zum Alltag. Für technisch versierte Nutzer, die Spaß am Basteln haben, ist das eine schöne Lösung. Wer aber einfach nur seine Dokumente am Mac verwalten will, investiert damit viel Zeit in Infrastruktur, die am Ende dieselben Aufgaben erfüllt wie eine schlankere App. Mehr Details findest du in unserem Paperless-ngx Alternative Vergleich.

Cloud-DMS

Docutain, fileee, ecoDMS und ähnliche Dienste ermöglichen Dokumentenmanagement in der Cloud. Sie digitalisieren, analysieren und speichern deine Dokumente auf ihren Servern. Das ist praktisch, wenn du von jedem Gerät aus zugreifen willst – allerdings gibst du sensible Daten wie Arztberichte oder Verträge an einen externen Dienst. Außerdem hängen die Angebote an einem Abo, und die Integration in macOS ist oft mittelmäßig. Wenn dir Datenschutz wichtig ist und du hauptsächlich am Mac arbeitest, ist eine lokale Lösung in der Regel sinnvoller.

Mac-native Apps und der Finder selbst

Viele Mac-Nutzer schwören auf den Finder und Spotlight. Mit einer ordentlichen Ordnerstruktur, aussagekräftigen Dateinamen und Finder-Tags findest du Belege schnell. Apple bietet Tags nativ an: Sie funktionieren mit allen Dateien und Ordnern, egal ob lokal oder in iCloud Drive gespeichert, und lassen sich über die Finder-Seitenleiste filtern. Diese Bordmittel sind mächtig, erfordern aber Disziplin beim Umbenennen und Taggen. Genau hier setzt NameQuick an: Die App automatisiert die mühsamen Schritte und ergänzt sie um KI-gestützte Texterkennung.

Warum Enterprise-DMS und Open-Source für Privatnutzer meist Overkill sind

Mal ehrlich: Ein Enterprise-DMS für zwei Ordner Steuerunterlagen ist wie einen Sattelschlepper zu mieten, um eine Pizza abzuholen. Die Features, die im B2B-Kontext den Preis rechtfertigen – Workflow-Engine, Audit-Trail, Multi-Mandantenfähigkeit, Volltextsuche über Millionen Dokumente – brauchst du zu Hause schlicht nicht.

Bei selbst gehosteten Open-Source-Systemen sieht es anders aus, aber das Ergebnis ist ähnlich. Paperless-ngx ist beeindruckend und macht einen guten Job. Du musst aber einen Server konfigurieren, OCR-Pakete installieren, Docker-Images aktualisieren, Redis absichern, Backups einrichten und bei Problemen selbst eingreifen. Die Zeit, die du in die Einrichtung steckst, kannst du mit NameQuick oder Finder-Tags direkt in das eigentliche Ziel investieren: Ordnung schaffen.

Respekt vor der Community

Paperless-ngx, Mayan EDMS und andere Open-Source-DMS sind großartige Projekte. Dieser Artikel ist keine Kritik an der Software – sondern eine Einordnung: Für wen ist welche Lösung die richtige? Wenn du einen Linux-Server ohnehin betreibst und gerne Docker-Stacks pflegst, sind die selbst gehosteten Tools klar im Vorteil.

NameQuick — Dokumentenverwaltung für den Mac

NameQuick ist eine KI-gestützte App für macOS, die sich bewusst auf den privaten Gebrauch und kleine Selbstständige konzentriert. Keine Datenbank, kein Server, keine Web-Oberfläche. Stattdessen setzt die App auf die native Dateiverwaltung des Macs: Finder, Spotlight, Tags. Hier sind die wichtigsten Funktionen.

Smart Rename mit KI und OCR

NameQuick analysiert den Inhalt deiner Dateien per Optical Character Recognition (OCR) und KI. Unterstützt werden PDFs, gescannte Bilder, Word- und Excel-Dateien und mehr. Die App extrahiert relevante Daten wie Rechnungsdatum, Betrag oder Absender und baut daraus einen aussagekräftigen Dateinamen. Aus IMG_20260411_1345.pdf wird so zum Beispiel 2026-04-10_Arztpraxis_Mueller_Rechnung_125EUR.pdf. Du kannst Hunderte Dateien gleichzeitig per Drag-and-Drop verarbeiten und den Vorschlag vor dem Speichern prüfen. Über die Undo-Funktion lassen sich alle Änderungen rückgängig machen.

Die OCR läuft lokal auf deinem Mac. Nur der extrahierte Text wird an die gewählte KI weitergereicht – die Originaldatei verlässt dein Gerät nicht.

Templates und freie Prompts

Nicht jedes Dokument ist gleich. Eine Arztrechnung, ein Mietvertrag und ein Steuerbescheid enthalten völlig unterschiedliche Informationen. NameQuick bietet deshalb zwei Wege zum Umbenennen:

  • Templates für strukturierte Vorlagen wie {datum}_{absender}_{betrag}.pdf. Die KI erkennt die Felder im Dokument und füllt sie aus.
  • Freie Prompts für weniger strukturierte Fälle. Beschreibe einfach in natürlicher Sprache, wie der Dateiname aussehen soll: „Benenne die Datei nach Vertragspartner und Vertragsart, Datum voranstellen."

Damit bildest du individuelle Workflows ab, von Steuerunterlagen über Arztberichte bis hin zu Schulbescheinigungen der Kinder.

Watch Folders: Ordner statt Datenbank

Ein Alleinstellungsmerkmal von NameQuick sind die Watch Folders. Statt eine eigene Datenbank aufzubauen, überwachst du bestehende Ordner – zum Beispiel Downloads oder einen Ordner, in den dein Dokumentenscanner direkt speichert. Sobald eine neue Datei darin landet, analysiert NameQuick sie, benennt sie um und verschiebt sie in die richtige Zielablage. Komplett automatisch. Du arbeitest weiterhin im Finder, und deine Dateien bleiben jederzeit lesbar, auch ohne dass die App läuft.

Rules Engine und Finder-Tags

Die Rules Engine kombiniert AND/OR-Bedingungen in zwei Phasen: „When added" (vor der KI-Analyse) und „After rename" (nach dem Umbenennen). Du legst fest, welche Aktionen basierend auf dem Inhalt ausgeführt werden. Beispiele:

  • Wenn das Dokument die Begriffe „Rechnung" und „Arzt" enthält: setze den Finder-Tag „gesundheit" und verschiebe es in Rechnungen/Gesundheit.
  • Wenn der erkannte Betrag über 500 Euro liegt: markiere die Datei mit dem roten Finder-Tag.
  • Wenn der Absender „Finanzamt" ist: verschiebe in Steuern/{jahr}.

So baust du automatisierte Workflows, die mit den macOS-eigenen Tags und Ordnern zusammenarbeiten. Spotlight findet die Dateien anschließend über Dateinamen und Tags – ganz ohne eigene Suchmaschine.

Preise und Privatsphäre

NameQuick gibt es in zwei Varianten:

  • Managed AI: Credit-basierte Tarife mit eingebauter KI. 500 Renames pro Monat kosten 5 USD, 2.000 für 10 USD, 5.000 für 20 USD, 10.000 für 35 USD. Ein Credit entspricht einer Umbenennung.
  • BYOK (Bring Your Own Key): Einmaliger Kauf für 38 USD (Lifetime-Lizenz, ein Gerät). Du nutzt deinen eigenen Schlüssel für OpenAI, Anthropic Claude, Google Gemini oder ein lokales Ollama-Modell.

Beide Modelle starten mit einer 7-Tage-Testphase (50 Renames, keine Kreditkarte nötig). Die Originaldateien verlassen deinen Mac nie – nur der von der OCR extrahierte Text wird an den KI-Dienst gesendet. Wer das vermeiden will, nutzt BYOK mit einem lokalen Ollama-Modell und behält alle Daten auf dem eigenen Rechner.

Ehrliche Limitierungen

NameQuick ist bewusst minimalistisch. Das führt zu klaren Grenzen gegenüber Enterprise-DMS oder Paperless-ngx:

  • Nur macOS (15+). Windows, Linux oder Android werden nicht unterstützt.
  • Keine Volltextsuche über Dokumenteninhalte. Die Suche läuft über Dateinamen und Finder-Tags (Spotlight), nicht über den gesamten OCR-Text. Für riesige Archive mit unbekannter Struktur ist ein Paperless-ngx-Index mächtiger.
  • Kein Multi-User, keine Web-UI. NameQuick ist für einen Mac, eine Person gedacht.
  • Kein IMAP-Import. Du musst PDFs selbst in den Watch Folder legen, zum Beispiel über die Scan-App oder den „Teilen"-Dialog.
NameQuick
IMG_20260411_1345.pdf
2026-04-10_Arztpraxis_Mueller_Rechnung_125EUR.pdf
Arzt-Rechnung
AI
Scan_001.pdf
2026-03-15_Vermieter_Nebenkosten_Abrechnung_2025.pdf
Nebenkosten-Abrechnung
AI
doc20260228.pdf
2026-02-28_Finanzamt_Einkommensteuer_Bescheid_2024.pdf
Steuer-Bescheid
AI

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So baust du deine private Dokumentenverwaltung in 30 Minuten auf

Du willst jetzt loslegen? Hier ist ein praxiserprobter Leitfaden vom digitalen Durcheinander zum organisierten Archiv. Plane etwa 30 Minuten Einrichtung plus Scan-Zeit, falls du noch Papierdokumente digitalisieren musst.

  1. Bestandsaufnahme und Sammelordner. Lege im Finder einen Ordner ~/Dokumente/Eingang an. Dort landen ab jetzt alle neuen Dateien: Scan-App speichert dort, Downloads werden dorthin verschoben. Papierbelege scannst du mit einem Dokumentenscanner oder per iPhone (Notes.app, Scanbot, Genius Scan – alle können PDFs mit OCR erzeugen).
  2. NameQuick installieren und Watch Folder festlegen. Lade NameQuick von namequick.app und starte die 7-Tage-Testphase (50 Renames kostenlos). Füge ~/Dokumente/Eingang als Watch Folder hinzu.
  3. Vorlagen und Regeln anlegen. Überlege dir dein Namensschema. Ein bewährtes Muster: {datum}_{absender}_{thema}_{betrag}.pdf. Lege Regeln an, die Stichwörter mit Zielordnern und Tags verknüpfen: „Rechnung" → ~/Dokumente/Rechnungen/{jahr} + Tag rechnung, „Finanzamt" → ~/Dokumente/Steuern/{jahr} + Tag steuer.
  4. Erster Batch: Bestands-Rename. Ziehe deine vorhandenen PDFs und Scans auf das NameQuick-Fenster. Lass die KI den Inhalt analysieren und akzeptiere die Vorschläge. Prüfe in den ersten Durchläufen manuell – dank Undo kannst du jede Änderung zurückrollen.
  5. Ordnerstruktur anlegen. Erstelle im Finder deine Zielordner: Rechnungen, Verträge, Steuern, Versicherungen, Gesundheit. Innerhalb pro Jahr oder pro Lebensbereich. NameQuick verschiebt die Dateien gemäß deinen Regeln dorthin. Finder-Tags ergänzen die Kategorisierung.
  6. Backups einrichten. Digitale Ordnung nützt nichts ohne Backup. Aktiviere Time Machine auf einer externen Festplatte. Zusätzlich empfehlenswert: ein zweites Backup auf einem NAS oder einer Ende-zu-Ende-verschlüsselten Cloud wie iCloud Drive (mit Advanced Data Protection).
  7. Routine etablieren. Der Rest ist Gewohnheit. Scans und Downloads landen im Eingang, NameQuick erledigt Umbenennen und Verschieben automatisch, du wirfst alle paar Wochen einen Blick auf die Ergebnisse. Mit der Zeit wird die Dokumentenverwaltung zur stillen Hintergrund-Routine – und das Papierchaos verschwindet.

NameQuick vs. Paperless-ngx vs. Enterprise-DMS vs. reiner Finder

Jede Lösung hat ihre Berechtigung – aber für unterschiedliche Zielgruppen. Dieser Vergleich hilft dir, die richtige Kategorie für deinen Alltag zu finden.

KriteriumNameQuick (Mac)Paperless-ngx (Self-hosted)Enterprise-DMSReiner Finder
PlattformmacOS 15+, native AppLinux/NAS via Docker, Web-UICloud oder On-Premise, BrowsermacOS, Windows, Linux
InstallationDownload, direkt einsatzbereitDocker Compose, PostgreSQL, RedisAufwändige Einrichtung durch ITKeine, du nutzt bestehende Ordner
AutomatisierungKI-Umbenennen, Templates, Watch Folders, Rules EngineOCR, Auto-Tagging, Matching-Regeln, WorkflowsWorkflow-Engine, Versionierung, PrüfprozesseKeine, alles manuell
DatenhaltungDateien bleiben im Finder, keine DatenbankDokumente liegen im Paperless-Store, Web-ZugriffVollständige Datenbank mit Audit-TrailDateien im Dateisystem
DatenschutzLokal, BYOK-Option, keine CloudSelbst gehostet, du verantwortlichCompliance-Features, oft DSGVO-konformSo sicher wie deine Backup- und Zugriffsrechte
VolltextsucheSpotlight über Dateinamen und TagsEchte Volltextsuche über OCR-IndexVolltextsuche über Inhalte und MetadatenSpotlight je nach Dateityp
Preis7-Tage-Test, BYOK einmalig 38 USD oder Managed ab 5 USD/MonatKostenlos (Software), aber Hardware- und ZeitaufwandLizenz- und Wartungskosten, oft vierstellig pro JahrKostenlos
Ideal fürMac-Nutzer, Freelancer, Familien, SoHoTech-affine Bastler mit ServerUnternehmen mit Workflows und vielen NutzernMinimalisten ohne Automatisierungswunsch

Die Tabelle zeigt: Die Wahl hängt vom Profil ab. NameQuick füllt die Lücke zwischen der schlichten Finder-Ablage und dem komplexen DMS – perfekt für alle, die Automatisierung wollen, ohne einen Server zu betreiben.

Für wen eignet sich was?

NameQuick passt besser, wenn:

  • Du primär am Mac arbeitest und eine native App bevorzugst
  • KI-gestütztes Umbenennen ab Tag eins funktionieren soll
  • Deine Dateien als normale Finder-Dateien erreichbar bleiben sollen
  • Du keinen Server betreiben oder administrieren willst
  • Du lieber einmalig zahlst oder ein kleines Monats-Abo akzeptierst

Paperless-ngx passt besser, wenn:

  • Du einen Linux-Server oder ein NAS ohnehin betreibst
  • Volltextsuche über den gesamten Dokumenteninhalt wichtig ist
  • Mehrere Benutzer auf dasselbe Archiv zugreifen sollen
  • Du Docker, YAML und Backups bereits beherrschst
  • Kostenfreiheit und Quelloffenheit zentrale Kriterien sind

Enterprise-DMS passt besser, wenn:

  • Du für ein Unternehmen einkaufst, nicht für dich selbst
  • Workflows, Rechtevergabe und Audit-Trail Pflicht sind
  • Mehrere Abteilungen mit Freigaben und Versionsverwaltung arbeiten

Reiner Finder reicht, wenn:

  • Du nur wenige Dokumente pro Jahr verwaltest
  • Du gern manuell benennst und sortierst
  • Automatisierung dich eher nervt als entlastet

Wenn du aktuell mit Hazel arbeitest und überlegst, ob ein Wechsel lohnt, lies unseren NameQuick vs. Hazel Vergleich. Für einen Einstieg ins papierlose Arbeiten am Mac empfehlen wir den Going Paperless Guide und die Ordnerstruktur-Anleitung.

Fazit

Die Suche nach „dokumentenverwaltung privat" endet oft in einer Flut aus Enterprise-DMS, Cloud-Abos und selbst gehosteten Systemen. Für Mac-Nutzer, die eine schlanke und zuverlässige Lösung wollen, sind diese Optionen meist unnötig kompliziert. Eine sinnvolle Ordnerstruktur, OCR und aussagekräftige Dateinamen reichen völlig – mehr braucht es zu Hause nicht.

NameQuick kombiniert genau diese Prinzipien mit KI-gestütztem Smart Rename, Watch Folders und einer flexiblen Rules Engine. Alles lokal auf deinem Mac, alles integriert in Finder und Spotlight. Die Einrichtung dauert weniger als eine halbe Stunde, und du behältst die volle Kontrolle über deine Daten. Probier es aus – du wirst überrascht sein, wie unaufgeregt Dokumentenverwaltung am Mac sein kann.

FAQ

Was ist der Unterschied zwischen DMS und Dokumentenverwaltung?

„Dokumentenmanagementsystem" (DMS) ist der technische Oberbegriff für Software, die digitale Dokumente erfasst, speichert, sucht und archiviert. „Dokumentenverwaltung" ist das allgemeinere deutsche Wort für dieselbe Aufgabe. In der Praxis werden die Begriffe synonym verwendet. Im privaten Kontext bedeutet beides: Dateien sinnvoll benennen, ablegen und wiederfinden.

Brauche ich wirklich eine Software, oder reicht der Finder?

Wenn du nur ein paar Dutzend Dokumente pro Jahr verwaltest und Spaß am manuellen Benennen hast, reicht der Finder völlig. Sobald du aber mehrere hundert Dateien pro Jahr bekommst – Rechnungen, Scans, Verträge, PDFs aus E-Mails – wird das manuelle Umbenennen zum Zeitfresser. Dann lohnt sich eine App wie NameQuick, die das Umbenennen und Verschieben automatisiert.

Ist meine Dokumentenablage mit NameQuick GoBD-konform?

NameQuick speichert Dateien lokal und benennt sie sinnvoll – es garantiert aber keine revisionssichere Archivierung im GoBD-Sinn. Für steuerliche Anforderungen solltest du zusätzlich sicherstellen, dass Dateien unveränderbar archiviert werden, zum Beispiel über ein WORM-Medium, einen Cloud-Anbieter mit Retention-Policy oder eine zusätzliche Archivierungslösung. Für die meisten privaten Haushalte reicht ein ordentliches Backup plus klare Ordnerstruktur aus.

Gibt es eine Volltextsuche über den gesamten Dokumenteninhalt?

Nein. NameQuick setzt bewusst auf strukturierte Dateinamen und Finder-Tags. Spotlight findet deine Dateien anhand dieser Kriterien in Sekunden. Wenn du eine echte Volltextsuche über den kompletten OCR-Text brauchst, ist ein selbst gehostetes DMS wie Paperless-ngx die bessere Wahl.

Kann ich NameQuick auch auf iPhone oder Android nutzen?

Die App läuft ausschließlich auf macOS (Version 15 oder neuer, Apple Silicon und Intel). Du kannst deine archivierten Dokumente aber in iCloud Drive speichern und mit der Dateien-App auf dem iPhone oder iPad darauf zugreifen. Für Android empfiehlt sich eine private Cloud auf einem NAS oder ein Cloud-Dienst, der über WebDAV oder eine mobile App zugänglich ist.

Wie viele Dateien kann NameQuick verarbeiten?

Es gibt kein striktes Limit. Die Batch-Funktion erlaubt Hunderte Dateien auf einmal – die Performance hängt vor allem von der Leistung deines Macs und der gewählten KI ab. Jede Umbenennung verbraucht einen Credit im Managed-Plan. BYOK-Nutzer werden nur durch ihr eigenes API-Kontingent limitiert.

Was passiert mit meinen Daten, wenn ich die KI nutze?

Die Originaldateien verlassen deinen Mac nie. Nur der per OCR extrahierte Text wird an den gewählten KI-Anbieter gesendet, um einen Dateinamen vorzuschlagen. Wer das vermeiden möchte, nutzt BYOK mit einem lokalen Ollama-Modell – dann bleibt auch der Text auf dem eigenen Rechner.

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