Stripe liefert nur CSV, kein DATEV-Format. Für die Zahlungsseite braucht es Aufbereitung. Ihre Eingangsrechnungen brauchen einen eigenen Weg zum Steuerberater.
Stripe hat keinen nativen DATEV-Export. Sie können Transaktionen und Reports als CSV herunterladen, aber nicht im DATEV-Format; Gebühren, Auszahlungen und Umsätze müssen für DATEV erst logisch verknüpft und aufbereitet werden. Und selbst dann betrifft das nur Ihre Einnahmenseite. Die Eingangsrechnungen, die Ihr Geschäft erzeugt, laufen nicht über Stripe; diese müssen Sie separat sammeln, prüfen und an den Steuerberater übergeben.
Ehrlich gesagt: Ein deutscher DATEV-Export ist bei Stripe nicht vorgesehen. Was Stripe bietet und wo die Grenze liegt:
Quellen
Stripe zeigt, was hereinkommt. Ihr Betrieb erzeugt daneben laufend Ausgaben mit Rechnung: Hosting und SaaS-Abos, Werbung, Freelancer, Software-Lizenzen, oft selbst über Stripe abgebucht, aber als Rechnung per E-Mail zugestellt. Diese Belege liegen nicht in Stripe und müssen für den Steuerberater trotzdem strukturiert übergeben werden.
Eine Stripe-Aufbereitung kümmert sich nur um die Zahlungsseite. Wer den Abgleich lieber vom Bankkonto aus angehen will: Mit Heft entwickeln wir gerade einen Beleg-Agenten, der beim Bankkonto ansetzt, zu jeder Zahlung den fehlenden Beleg findet und ihn an DATEV bzw. Ihren Steuerberater übergibt (namequick.app/de/heft).
So bereiten Sie die Eingangsrechnungen, die Stripe nicht abdeckt, für den Steuerberater vor:
1.Eingangsrechnungen einsammeln
Sammeln Sie PDF-Rechnungen, ZUGFeRD/XRechnung-Dateien und Scans an einer Stelle, zum Beispiel in einem eigenen Postfach oder Ordner, und gleichen Sie sie mit den Zahlungen auf dem Geschäftskonto ab.
2.Auslesen und prüfen
Prüfen Sie Rechnungsnummer, Datum, Beträge und Steuersatz. Bei E-Rechnungen zählt das XML; achten Sie auf Duplikate und fehlende Belege.
3.DATEV-EXTF-Datei exportieren
Übergeben Sie die geprüften Belege an Ihren Steuerberater, etwa über DATEV Unternehmen online oder als DATEV-EXTF-Buchungsstapel bzw. CSV aus Ihrer Buchhaltungssoftware.
Der DATEV-Export ist ein Datei-Export mit anschließendem manuellem Import, keine Live-Schnittstelle zur DATEV-API. Einzelne E-Rechnungen können Sie vorab kostenlos im Browser mit dem E-Rechnung-Validator prüfen. Für steuerliche Fragen und die Verbuchung ist Ihr Steuerberater zuständig.
Jeder Beleg. Gefunden.
Heft soll fehlende Belege zu Ihren Buchungen finden und Rechnungen aus Portalen und E-Mails einsammeln. Entdecken Sie den geplanten Workflow und melden Sie sich für den frühen Zugang an.
Nein. Stripe exportiert Standarddaten nur als CSV (einzelne Reports auch als PDF), aber nicht im DATEV-Format. Für einen DATEV-konformen Export der Zahlungsseite ist eine Aufbereitung nötig. Quelle: docs.stripe.com/get-started/data-migrations/export-file-formats (geprüft am 2026-07-17).
In der Regel nicht direkt. Die CSV enthält 30+ Spalten ohne DATEV-Layout und ohne Kontenzuordnung, und Gebühren stehen in eigenen Zeilen. Für DATEV müssen Umsätze, Gebühren und Auszahlungen erst verknüpft werden.
Sammeln Sie die Rechnungen an einer Stelle (etwa aus dem E-Mail-Postfach), gleichen Sie sie mit den Zahlungen auf dem Bankkonto ab und übergeben Sie sie vollständig an Ihren Steuerberater, der sie in DATEV übernimmt. Welches Übergabeformat er bevorzugt, klären Sie am besten direkt mit ihm.